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Familienministerin Schreyer: „Wertschätzung für alle Dialekte steht bei uns fest im Programm!“ – Kinderbetreuung

11. Oktober 2018

„Ob schwäbisch, fränkisch oder oberbayerisch: die bayerische Mundart gehört zu uns und unseren Kindern! Die bayerischen Mädchen und Buben lernen als erstes die Familiensprache und damit oft den Dialekt ihrer Region – ein großer Vorteil beim Spracherwerb. Deshalb haben wir die Wertschätzung aller Dialekte fest im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan verankert“, betonte Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer heute in München.

„Um die bayerische Dialekt-Vielfalt zu erhalten, ist es wichtig, dass Kitas und Schulen die Mundart respektieren und pflegen. Wir wollen, dass alle Kinder erfahren, dass ihr Dialekt geschätzt und gefördert wird“, so die Ministerin, die selbst in der oberbayerischen Mundart daheim ist, weiter. Schreyer wies zudem darauf hin, wie wichtig die Arbeit von Dialektfördervereinen für den Erhalt der Vielfalt der bayerischen Dialekte ist.

Hier ein Auszug aus dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan zu Dialekten in der Kinderbetreuung: „Eine ‚öffentliche‘, für die Kindergruppe konkret erfahrbare Wertschätzung von Mehrsprachigkeit durch die Bezugspersonen ist eine wesentliche Aufgabe sprachlicher Bildung. Dazu gehört auch die aktive Einbeziehung von Eltern und Familienangehörigen. Gegenüber den Eltern und Kindern muss die Wertschätzung der Familiensprachen deutlich werden – dies betrifft nicht nur Hochsprachen oder Amtssprachen, sondern auch die jeweiligen Dialekte.“

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers