In München-Bogenhausen wurde das Institutsgebäude der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) um ein zusätzliches Geschoss erweitert. Die Aufstockung erfolgte in Holzbauweise und schuf rund 630 Quadratmeter neue Büro- und Aufenthaltsflächen für Forschung und Verwaltung. Die Universitätssternwarte in der Scheinerstraße gehört zu den traditionsreichsten Einrichtungen der LMU und steht seit über 200 Jahren für astronomische Forschung und Lehre in München. Der denkmalgeschützte Gebäudebestand und die parkähnliche Umgebung stellten besondere Anforderungen an Planung und Bauausführung.
Die neue Etage wurde als vorgefertigter Holzbau umgesetzt. Durch den hohen Vorfertigungsgrad konnten die Bauarbeiten auf dem Dach in kurzer Zeit realisiert werden. Bereits nach wenigen Wochen war das Gebäude regendicht, während der Universitätsbetrieb während der Bauphase weitgehend weiterlief.
Im Innenraum prägen sichtbare Holzoberflächen die Arbeitsbereiche und schaffen ein angenehmes Raumklima. Auf dem Dach entstand zusätzlich eine begrünte Terrasse mit Blick auf das historische Refraktorgebäude der Sternwarte. Moderne Gebäudetechnik, Photovoltaik und Sonnenschutz sind in die Aufstockung integriert.
Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Gebäude im innerstädtischen Raum nachhaltig und flächensparend weiterentwickeln lassen. Die Kombination aus Holzbau, Vorfertigung und Bauen im Bestand ermöglicht kurze Bauzeiten, reduzierte Eingriffe in den laufenden Betrieb und eine ressourcenschonende Erweiterung von Hochschulgebäuden.
Projektbeteiligte
Bauherr: Freistaat Bayern
Nutzer: Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Planung: Gruber Holzapfel uns Architekten, München
Ausführung Holzbau: Kleusberg
Projektsteuerung: Staatliches Bauamt München 2
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