Ministerpräsident Dr. Markus Söder zum Tod von Schauspieler Mario Adorf, Träger des Bayerischen Verdienstordens: „Deutschland verliert einen Giganten des deutschen Films. Mario Adorf war ein Schauspieler mit unglaublicher Wucht, großem Charisma und einer unverwechselbaren Stimme. Er hat seine Rollen nicht nur gespielt, sondern gelebt. Seine Schauspielkunst war kraftvoll und vielschichtig zugleich – er beherrschte das Laute und Raue genau wie das Leise und Verletzliche. Mario Adorf war auf der Leinwand wie im Leben ein echter Charakterkopf. Bedeutende Filmproduktionen wie ‚Die Blechtrommel‘, ‚Rossini‘ und ‚Winnetou‘ stehen für sich. Bayern war dabei ein wichtiger Anker seines Lebens: Seine große Schauspielkarriere begann in München und mit der Rolle als Heinrich Haffenloher in ‚Kir Royal‘ ist Mario Adorf Teil bayerischer Fernsehgeschichte. In diesen schweren Stunden gilt seiner Familie und allen Angehörigen unser tiefes Mitgefühl. Bayern wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sein Wirken in dankbarer Erinnerung halten.“
Staatsminister Beißwenger in Kasachstan und Usbekistan
Von 6. April bis 10. April 2026 reist Bayerns Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales Eric Beißwenger in die beiden zentralasiatischen Staaten Kasachstan und Usbekistan. Erstes Ziel ist die kasachische Hauptstadt Astana. Am zweiten Tag geht die Reise weiter nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Eines der wirtschaftlichen und touristischen Zentren Usbekistans ist die Region Samarkand. Sie ist das dritte Ziel der Reise. Die Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau der Partnerschaften bei Wirtschaft, Fachkräften und Energie. In Kasachstan sind Gespräche mit dem Vize-Premierminister sowie den Ministern für Energie und für Wirtschaft geplant. In Usbekistan sind Treffen mit dem Ministerpräsidenten und dem Außenminister geplant.
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Beißwenger: „Wir stärken unsere außenwirtschaftliche und geopolitischen Widerstandsfähigkeit durch die Neuauflage der Zusammenarbeit mit Kasachstan und Usbekistan in den Bereichen Wirtschaft, Energieversorgung und qualifizierter Fachkräftegewinnung. Gerade in Zeiten globaler Verwerfungen gilt: Bayern setzt auf Diversifizierung, verlässliche Partnerschaften und neue Märkte – immer auf der Grundlage von Rechtssicherheit, wechselseitigem Nutzen und einer regelbasierten internationalen Ordnung. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender globaler Unsicherheit und stockender internationaler Handelsprozesse besteht Notwendigkeit, neue internationale Kooperationen und damit neue Märkte zu erschließen. Wir sind in einer geopolitisch sensiblen Region präsent, suchen den direkten politischen Dialog und verbinden wirtschaftliche Interessen mit strategischer Vorausschau.“
Kabinettssitzung am 24. März 2026
1. Mehr Resilienz: Einrichtung des Landesamts für Bevölkerungsschutz im Innenministerium
2. Mehr Bürgerservice: Bayern führt die Behördennummer 115 ein
3. Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes – Behandlung der bayerischen Anträge aus der siebten Bewerbungsrunde (2025/2027)
Verleihung des Ehrenzeichens für Verdienste im Ehrenamt
Am 25. März 2026 hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder in der Allerheiligenhofkirche der Residenz München ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern aus Oberbayern, Niederbayern und Schwaben das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgehändigt.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Bayern ist das Land des Ehrenamts: Bei uns engagiert sich fast jeder Zweite ehrenamtlich – von der Freiwilligen Feuerwehr über Kirche, Seelsorge und soziales Engagement bis hin zu Traditionspflege und Sportvereinen. Das Ehrenamt fördert den Zusammenhalt und macht den Freistaat stärker. Dafür habe ich heute zahlreiche Persönlichkeiten mit dem Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch und Vergelt‘s Gott allen Geehrten! Alle stehen für eine großartige Lebensleistung und mindestens 15 Jahre freiwilliges Engagement. Dieser Zusammenhalt macht Bayern aus. Wir unterstützen das Ehrenamt massiv – etwa mit Entlastungen bei Bürokratie, Auflagen und GEMA-Gebühren sowie der Erhöhung der Ehrenamtspauschale.“
Munich Space Summit 2026
Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann: „Der Munich Space Summit bietet ein einzigartiges internationales Forum für Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Der Fokus liegt auf den Themen New Space und Satellitenkommunikation sowie deren Anwendungen im Bereich Telekommunikation und Verteidigung. Bayern ist das Space Valley Deutschlands. 550 Unternehmen und 65.000 Beschäftigte arbeiten im Freistaat für Luft- und Raumfahrt. Wir bauen zudem Europas größte Fakultät für Luft- und Raumfahrt an der TU München auf. Mit der Hightech Agenda Bayern investieren wir insgesamt 7 Milliarden Euro in Forschung und Wissenschaft. Damit schaffen wir ein optimales Luft- und Raumfahrt-Ökosystem, sichern Arbeitsplätze und die technologische Wettbewerbsfähigkeit.“
25.03.2026 | 3 Bilder













