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62. Münchner Sicherheitskonferenz

Im Rahmen der 62. Münchner Sicherheitskonferenz haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Staatsminister Eric Beißwenger vom 13. bis 15. Februar 2026 politische Gespräche mit verschiedenen hochrangigen Persönlichkeiten geführt.

Die Sicherheitskonferenz fand vom 13. bis zum 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof in München statt. Unter der Leitung des MSC-Vorsitzenden Botschafter Wolfgang Ischinger diskutierten Hunderte Entscheidungsträger aus verschiedenen Regionen der Welt sicherheitspolitische Herausforderungen. Rund 50 Staats- und Regierungschefs kamen in die Landeshauptstadt.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltgrößte Speeddating der internationalen Politik. Soeben war Eröffnung mit Bundeskanzler Friedrich Merz und über 1000 Teilnehmern aus 115 Ländern. Wir stehen zur Bundeswehr und unseren Soldaten genauso wie zur transatlantischen Partnerschaft und den USA. Leider ist unser Verhältnis zu den USA anders als früher – aber wir wollen, dass aus der Beziehungsdelle wieder ein gutes Verhältnis wird. Dazu muss Europa auch eigene Muskeln aufbauen und sich selbst engagieren. Ohne die USA geht es nicht, weder bei Verteidigung noch bei Technologie oder Geheimdienstinformationen. Es ist gut, dass der Bundeskanzler ein gutes Verhältnis zu den USA pflegt. Wir brauchen die NATO. Sie ist kein reines Militärbündnis, sondern ein Bündnis gemeinsamer Werte und der freiheitlich-liberalen Demokratie. Wir müssen Freiheit, Demokratie und Menschenrechte mehr denn je gemeinsam in der Welt vertreten. In der internationalen Diplomatie braucht es verlässliche Partnerschaften. Die MSC ist dafür seit über 60 Jahren in Bayern der richtige Ort. Wir sind starkes Exportland, Hightech-Hub und der Nummer-1-Standort Deutschlands bei Defense Tech und Start-ups.“

„Wir halten Kontakt und sind mit Ländern überall auf der Welt im Gespräch. Dialog ist in einer Zeit voller neuer internationaler Herausforderungen wichtiger denn je. Bayern ist weltweit gefragt. Wir punkten dabei besonders mit einer starken Wirtschaft und unseren Investitionen in Technologie und Hightech. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz kommt die Weltdiplomatie zusammen.“ – Ministerpräsident Dr. Markus Söder am 14. Februar 2026.

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State Dinner anlässlich der MSC 2026

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am 14. Februar 2026 zum State Dinner anlässlich der 62. Münchner Sicherheitskonferenz in die Residenz München geladen.

Im Rahmen des State Dinner wurde der Ewald-von-Kleist-Preis verliehen. Die diesjährigen Preisträger des Ewald-von-Kleist-Preis: Das Volk der Ukraine.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Wir stehen zur Ukraine: Verleihung des Ewald-von-Kleist-Preises der Münchner Sicherheitskonferenz an das tapfere Volk der Ukraine. Wir begrüßen dazu Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj und Polens Ministerpräsident Donald Tusk als Laudator in der Residenz München. Die Preisverleihung ist einer der traditionellen Höhepunkte der MSC. Seit vielen Jahren kämpft das ukrainische Volk mit großer Tapferkeit für Freiheit, Unabhängigkeit und Würde. Im Herzen der westlichen Welt ist Krieg. Diese Aggression Russlands muss endlich enden. Wir alle wollen Frieden – aber nicht auf Kosten der Ukraine. Bayern unterstützt die Ukraine von Anfang an: Aktuell sind 200.000 Geflüchtete in Bayern in Sicherheit und wir unterstützen bei der Verteidigung mit Material und Geld. Zur weiteren Hilfe wird Bayern ein Blockheizkraftwerk in die Ukraine liefern. Das soll die Not von Stromausfällen und Kälte nach Angriffen durch Russland lindern. Wir stehen mit ganz Europa zusammen in dieser schweren Zeit.“

Bayerisch-tschechische Zusammenarbeit

Am 9. Februar 2026 hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Ministerpräsidenten der Tschechischen Republik Andrej Babiš zu einem Austausch in der Bayerischen Staatskanzlei empfangen.

Über die Gespräche informierten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Ministerpräsident Andrej Babiš in einer Pressekonferenz im Foyer des Prinz-Carl-Palais.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Wertschätzung beim Treffen unter Nachbarn: Die bayerisch-tschechischen Beziehungen sind sehr bedeutsam. Vor Jahrzehnten gab es Spannungen, heute haben wir eine neue Qualität der Partnerschaft. Wir werden unsere Grenzlandarbeit weiter ausbauen und wirtschaftlich zusammenarbeiten. […]

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[…] Schon heute haben Bayern und Tschechien ein Handelsvolumen von 24 Milliarden Euro – mehr als etwa mit Frankreich. 3.000 bayerische Unternehmen pflegen Beziehungen nach Tschechien und es gibt 25.000 Tagespendler aus dem Nachbarland. Wir wollen bei Technologie – etwa Raumfahrt, KI, Medizin und Kernfusion – kooperieren. Beim Verkehr müssen die unterentwickelten West-Ost-Verbindungen ausgebaut werden: Dazu gehört der Autobahnschluss der A93 Richtung Eger und auf der Schiene die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale und eine leistungsfähige Verbindung München-Prag. Gemeinsam sind wir das geographische Herz von Europa. Wir sagen Ja zur EU. Die EU-Bürokratie muss aber runter und die Wettbewerbsfähigkeit und der Freihandel müssen rauf. Dazu gehört auch eine Perspektive für die Zukunft von Verbrenner-Autos. Danke für den Austausch in München und die Einladung nach Prag!“

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Roche Diagnostics GmbH: Diagnostik-Innovationszentrum eingeweiht

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Ein neues Level Spitzenmedizin ‚Made in Bavaria‘: Roche ist ein Powerhouse für Innovation. Penzberg ist eines der europaweit größten Zentren für Biotechnologie. Medizinische Forschung macht unser Leben gesünder, länger und besser. Für das neue Entwicklungszentrum LEAP wurden 300 Mio. Euro auf 23.000 Quadratmetern für 1000 Forscher investiert. Hier werden Tests zur Diagnose von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf und Infektionskrankheiten entwickelt. Das ist ein starkes Bekenntnis für Penzberg, den Landkreis Weilheim-Schongau und ganz Bayern. Als Freistaat begleiten wir die Erfolgsgeschichte als starker Partner bei Wissenschaft, Forschung und Zukunftstechnologien. Nebenan in Penzberg entsteht eine Außenstelle des Fraunhofer-Instituts mit 40 Mio. Euro und in Martinsried bauen wir den neuen Life-Science-Campus der Max-Planck-Gesellschaft mit 600 Mio. Euro Förderung. Biotech und Biomed sind zentrale Anker der Hightech Agenda Bayern. Auch der Bund investiert jetzt kräftig mit der Hightech Agenda Deutschland nach bayerischem Vorbild. Wir tun alles, um Innovation und Start-ups zu fördern und Global Player im Inland zu halten. Wer stehen bleibt, fällt zurück. Deshalb gehen wir voran!“

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Kick-Off zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026

Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, MdL, und Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), gaben bei der traditionellen „Kick-Off“-Auftaktveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz in der Bayerischen Vertretung in Berlin einen Ausblick auf Themen und Gäste der vom 13. bis 15. Februar 2026 stattfindenden 62. MSC.

Nach Ansprachen von Staatsminister Dr. Herrmann und Botschafter Ischinger wurde die neueste Ausgabe des Munich Security Reports vorgestellt. 

Staatsminister Dr. Florian Herrmann: „Bayern ist stolz, seit über sechs Jahrzehnten Gastgeber der weltweit bedeutendsten Tagung für Außen- und Sicherheitspolitik zu sein. Miteinander im Gespräch bleiben – das war nie wichtiger als heute.“

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Kick-off-Veranstaltung für die neuen Europe Direct Informationszentren in Bayern

Europaminister Eric Beißwenger: „Die Europe Direct-Büros zeigen Bürgerinnen und Bürgern ganz konkret, wie Europa ihren Alltag beeinflusst und welchen Mehrwert die Europäische Union bietet. Umgekehrt bringen die Besucher Sorgen, Anliegen und Vorschläge mit. Genau darin liegt eine große Chance: die Anliegen der Menschen zu sammeln und an die relevanten Stellen in Brüssel zu transportieren. Für die kommenden Jahre wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg und gute Gespräche vor Ort.“

Die 2005 ins Leben gerufenen Informationszentren sind neben den Verbindungsbüros der EU-Kommission und des EU-Parlaments wichtige Instrumente der EU-Kommunikationsstrategie und das „Lokale Gesicht der EU“. Sie sind die Schnittstelle zwischen den EU-Organen und den Bürgern / Unternehmen auf lokaler / regionaler Ebene. Anders als die Verbindungsbüros der Kommission und des Parlaments werden sie nicht unmittelbar von der EU selbst, sondern von Kommunen oder Bildungseinrichtungen betrieben, finanziert durch EU-Fördermittel. Sie werden alle fünf Jahre neu ausgeschrieben. Die Kick-off-Veranstaltung ist der Startschuss für die neuen Zentren 2026 – 2030: Augsburg, München, Furth im Wald, Coburg, Nürnberg und Vilstal.

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