Zwei neue Realschulen für München genehmigt – „Schulart bei bayerischen Eltern sehr beliebt“
Neue staatliche Realschulen in München-Freiham und München-Heidemannstraße
MÜNCHEN. An zwei Münchner Standorten werden in den kommenden Jahren voraussichtlich neue staatliche Realschulen entstehen: in München-Freiham und in der Münchner Heidemannstraße. Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat haben einen entsprechenden Antrag des Schulaufwandsträgers München genehmigt. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle hob die Bedeutung der neuen Realschulen für die Münchner Bildungslandschaft hervor: „Bei den bayerischen Eltern ist die qualitätsvolle Ausbildung an der bayerischen Realschule äußerst beliebt, bereitet sie doch gleichermaßen auf eine hochwertige duale Ausbildung wie auch auf einen weiteren schulischen Weg, beispielsweise an der FOS, vor. Wir wollen auch künftig allen interessierten Schülern im Ballungsraum München die Chance eröffnen, eine wohnortnahe Realschule zu besuchen. Daher freue ich mich sehr, dass wir zwei neue staatliche Realschulen im Stadtgebiet genehmigen konnten.“ Aufgrund der Bedarfslage hatte sich Minister Spaenle bereits seit längerem für die Errichtung der beiden Realschulen eingesetzt. „Aufgrund der Weiterentwicklung des Geländes der ehemaligen Bayernkaserne war etwa die Neugründung der Realschule an der Heidemannstraße dringend notwendig“, so Minister Spaenle.
Finanzminister Dr. Markus Söder betonte: „Bayern investiert kräftig in die Bildung: Rund ein Drittel des gesamten Haushaltsvolumens steht weiterhin für die Bildung zur Verfügung. Im Schulbereich wird zum Schuljahr 2014/2015 keine einzige Lehrerplanstelle eingezogen. Mit der Zustimmung für die Errichtung von gleich zwei Realschulen in der Landeshauptstadt tragen wir der Bedarfslage in München Rechnung.“
In München-Freiham entsteht derzeit ein Neubaugebiet mit rd. 20.000 Einwohnern. Dort soll aufgrund der für die nächsten Jahre und Jahrzehnte prognostizierten Schülerzahlen eine fünfzügige Realschule das Schulangebot erweitern. Das bedeutet, an der Schule wird es bis zu fünf Parallelklassen pro Jahrgangsstufe geben.
Auch die Prognosen der Bevölkerungsentwicklung im Einzugsgebiet der künftigen Realschule an der Heidemannstraße in München zeigen, dass der Bau einer weiteren Realschule notwendig ist, insbesondere auch aufgrund der Neubebauung auf dem Entwicklungsgebiet Bayernkaserne. Hier wurde daher ebenfalls eine fünfzügige Realschule genehmigt.
Die Stadt München hatte die Errichtung der beiden neuen Realschulen im Münchner Stadtgebiet beantragt. Das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst und das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat haben diesen Antrag genehmigt. Nun ist die Stadt München als Sachaufwandsträgerin für die konkrete Planung und Errichtung der Schulen verantwortlich.
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