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Bayerisch-Französische Partnerschaft

Bayerisch-Französische Partnerschaft

Die Partnerschaft zwischen Bayern und Frankreich: eine Jahrhunderte alte, dauerhafte und vielfältige Freundschaft

Le partenariat entre la Bavière et la France : une amitié ancienne, tenace, et multi facettes.

Die Partnerschaft zwischen Bayern und Frankreich: eine Jahrhunderte alte, dauerhafte und vielfältige Freundschaft

Zu den ältesten Zeugnissen der französisch-bayerischen Kontakte zählen diejenigen aus dem Gebiet der Religiosität, der Heiligenverehrung. Zwei der in Bayern am meisten verehrten und volkstümlichen Heiligen stammen aus Frankreich: Bereits im 7. Jahrhundert wurde Corbinien d’Arpajon (in der Nähe von Paris) von Papst Gregor II zum Bischof geweiht. Auf seinem Rückweg 724 machte er Halt in Bayern, wo er eine klösterliche Gemeinschaft in Weihenstephan bei Freising gründete. Heute ist er der Bistumspatron der Diözese von München-Freising.
Weiterhin übt auf religiöser Ebene auch Sankt Leonhard, der aus dem Limousin stammt (Bayern unterhält heute eine besondere Partnerschaft mit dieser französischen Region) einen großen Einfluss im bayerischen Raum aus. Die Verehrung von Leonhard in Bayern verlieh ihm ab dem 16. Jahrhundert den Beinamen „bayerischer Bauernherrgott“. Die besonders bekannten Bräuche sind der „Leonhardiritt“ und der Leonhardi-Umzug an seinem Namenstag, dem 6. November, die in der Nähe der ihm geweihten Kapellen und Pfarrkirchen stattfinden.

Auch die dynastischen Verbindungen zwischen Frankreich und Bayern reichen bis ins Mittelalter zurück: am Ende des 14. Jahrhunderts knüpften Herzog Ludwig VII (der Bärtige) von Bayern-Ingolstadt mit Anna von Bourbon, Comtesse de Montpensier und seine Schwester Elisabeth („Isabeau de Bavière[1]“ genannt) mit Charles VI von Frankreich eheliche Bande mit dem französischen Königshaus. Es folgen dann weitere bilaterale Verbindungen, oft aus taktischen und strategischen Überlegungen heraus, dazu gehört u.a. die Heirat zwischen Max von Bayern mit Prinzessin Renate von Lothringen 1594 oder auch die Verbindung zwischen Prinz Eugen von Beauharnais mit Prinzessin Auguste Amalia von Bayern 1806.

Das entscheidende Ereignis ist die Aufhebung des Edikts von Nantes im Jahr 1685: 3.200 Protestanten flohen damals nach Bayern, um dort ein neues Leben zu beginnen. In diesem Rahmen gewährten die örtlichen Behörden diesen Personen alle Möglichkeiten, um ein neues Leben zu beginnen. Diese Einwanderung verursachte damals einen Aufschwung der bayerischen Wirtschaft und die Einführung neuer Berufe, wie die Herstellung von Waffen und das Knüpfen von Teppichen/Wandbehängen, in Erlangen, Mittelfranken.1687 begann in eben dieser Stadt, in Erlangen, der Bau einer neuen, den Hugenotten gewidmeten Kirche.

Im Zusammenhang mit dem 30-jährigen Krieg stellt der Vertrag von Fontainebleau von 1631 den wirklichen Beginn der französisch-bayerischen Beziehungen dar, ebenso 1756 der Vertrag von Compiègne in der Folge der „Umkehrung der Allianzen“.

Am 10. Dezember 1805 gestattet die Unterzeichnung des Vertrags von Brünn Bayern eine Gebietserweiterung und der Vertrag sieht u.a. vor, dass der Kurfürst die Königswürde erlangen kann. Am 1. Januar 1806 wird Bayern Königreich und Max Joseph damit der erste bayerische König.

Insbesondere während der napoleonischen Ära ist die Koalition zwischen Bayern und Frankreich durch starke Extreme gekennzeichnet: einerseits verdankt Bayern Napoleon seine Aufwertung zum Königreich und eine beträchtliche Gebietserweiterung (darunter Schwaben und Franken), andererseits muss die bayerische Armee, die sich mit 32000 Soldaten an Napoleons Russlandfeldzug beteiligt hatten, mit nahezu 30000 Toten einen beträchtlichen Tribut für ihre Waffenbrüderschaft mit Frankreich zollen. Im Jahr 2012 jährt sich dieses tragische Ereignis zum zweihundertsten Mal. Der auf dem Karolinenplatz in München 1833 errichtete Obelisk erinnert an dieses Ereignis.

Auf dem Gebiet der Raumordnung und der Verwaltungsorganisation hat insbesondere der leitende Minister von Max Joseph, Graf Maximilian Montgelas, ein Savoyarde, seine Spuren im Bayern des 19. Jahrhunderts und darüber hinaus hinterlassen – so dass er oft „der Vater des modernen bayerischen Staates“ genannt wird.

Eine Anekdote, die aber ihre Berechtigung hat: das in Bayern gut ausgebaute Schienennetz der Bahn stammt auch aus französischer Hand; die Verbindungen Nürnberg-Fürth und München-Augsburg wurden 1835 bzw. 1837 nach der Planung durch ein französisches Unternehmen eingeweiht.

Eine besondere Bedeutung im Bildungsbereich hat die 1805 durch Napoleon I erfolgte Gründung der ersten Mädchen-Internate mit der Bezeichnung „Erziehungshäuser der Ehrenlegion“ in der Gegend von Paris, in Saint Denis. Parallel dazu gründete König Max-Joseph 1813 das „Max Josef Stift“ nach dem Vorbild dieser französischen avantgardistischen Internate. Bis 1911 erfolgte dort der ganze Unterricht in französischer Sprache. Und noch heute unterhält diese Stiftung enge Beziehungen zu ihrem französischen Vorbild.

In kultureller Hinsicht wurden mehrere Künstler durch Bayern inspiriert: hier sind u.a. Madame de Staėl, Über Deutschland (1804-1808), Montaigne, Tagebuch der Reise nach Italien (1580) oder auch Jean Giraudoux, Siegfried et le Limousin zu nennen. Nicht zu vergessen der Einfluss der französischen Sprache auf den bayerischen Wortschatz: Portemonnaie, Parapluie, Trottoir, Lavoir, und noch mehr; all diese Begriffe gibt es nur in Bayern.

Machen wir jetzt einen Sprung nach vorne. Während des Ersten Weltkriegs war Charles de Gaulle Gefangener im Gefängnis von Ingolstadt. Am 8. September 1962 kehrte er nach Bayern zurück, wurde in München triumphal empfangen und hielt eine beachtenswerte Rede auf dem Odeonsplatz, in der er München insbesondere als „wunderbare und prächtige Hauptstadt“ bezeichnete.

Was die jüngste Geschichte der Beziehungen betrifft, so verdienen zwei markante Punkte Aufmerksamkeit.

Zum einen findet seit 1968 jedes Jahr das deutsch-französische Seminar in Fischbachau statt. Es ist ein „Kind“ des von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22.01.1963 unterzeichneten Elysée-Vertrags. Das Fischbachau-Seminar ist im Wesentlichen eine für bayerische Beamte bestimmte Fortbildungsveranstaltung. Sie wird von der Bayerischen Staatskanzlei unter der wertvollen Mitarbeit des französischen Generalkonsulats in München, des Institut Français sowie der Botschaft von Frankreich in Berlin organisiert.

Alle Vorträge und Gespräche während dieser 3 Tage finden in französischer Sprache statt. In den letzten Jahren haben mehrere prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft teilgenommen, was zweifelsohne die Kraft der Beziehungen noch verstärkt. So haben – um nur diese zu zitieren – Alain Juppé, Jean-Pierre Jouyet oder auch Michel Vauzelle diese kleine Ortschaft Fischbachau, die 70 km südlich von München am Fuß der Alpen liegt, mit ihrer Anwesenheit beehrt.
Spiegelbildlich zu diesem Seminar fand im Jahr 2012 vom 8. bis 10. Februar die erste Ausgabe der Entretiens de Malbrouck statt. Das Schloss von Malbrouck, seit 1975 Eigentum des Generalrats des Departements Moselle, hat sich als idyllischer Rahmen für diese Veranstaltung erwiesen, deren Idee vom französischen Botschafter in Berlin, Herrn Gourdault-Montagne, stammt und auch von den beiden Außenministern stark unterstützt wurde. Alle Vorträge und Diskussionen fanden dort in deutscher Sprache statt.
Das 50jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages wurde gleichzeitig mit der Eröffnung des 45. Fischbachau-Seminars am 23.01.2013 mit einem Festakt in der Bayerischen Staatskanzlei begangen. Hinzu kam eine Wanderausstellung der Fondation Charles de Gaulle auf dem Odeonsplatz vom 06.-16.04.2013. Die Ausstellung wurde vom französischen Premierminister Jean-Marc Ayrault und Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch eröffnet und war mit 17.000 Besuchern ein großer Erfolg. Auch die zweite Ausgabe der Entretiens de Malbrouck stand vom 10.-12. April 2013 ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Zum anderen spielt die dezentralisierte Zusammenarbeit zwischen Bayern und den französischen Regionen eine große Rolle und nimmt einen strategischen Platz in den internationalen Beziehungen Bayerns ein.

Die Zusammenarbeit zwischen der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur und Bayern findet sich so insbesondere im Austausch von Studenten und Schülern verkörpert: zum Beispiel wurden 2012 zwei Schüler aus Bayern von der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Rahmen des Weltwasserforums eingeladen, das in Marseille von 11. bis 15. März stattfand. Bayern fördert somit eine gemeinsame Initiative, an der die jungen Leute großes Interesse haben. Die Zusammenarbeit zwischen den Regionen auf infranationalem Gebiet ist sehr effizient, um zukünftigen Herausforderungen gerecht zu werden, während die Schüler, die sehr gut französisch sprechen, sich durch eine solche Einladung sehr geehrt gefühlt haben.

In gleicher Weise ist auch die Zusammenarbeit mit der Region Limousin hervorzuheben: Im Jahr 2000 wurde der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten, Herr Reinhold Bocklet, in dem Ort des SS-Massakers Oradour sur Glane vom damaligen Präsidenten der Region, Herrn Savy, und Herrn Bürgermeister Frugier empfangen. Dieser Besuch war Anlass zur ersten offiziellen Kranzniederlegung durch einen deutschen Minister.

Um den positiven und vielfältigen Austausch zwischen dem Freistaat Bayern und Frankreich zu fördern, wurden ebenso fruchtbare Städtepartnerschaften ins Leben gerufen; so zum Beispiel seit 1962 zwischen den Städten Caen und Würzburg. Caen, das bei Bombenangriffen im Jahr 1944 zerstört wurde, wurde am Ende des Krieges wieder aufgebaut und in einem solchen Zusammenhang ist die Freundschaft zwischen den beiden Städten besonders sinnträchtig. Insgesamt zählt man ca. 400 Partnerschaften zwischen französischen und bayerischen Städten und Gemeinden.

Bayern legt großen Wert auf Erziehung und Bildung, und in dieser Hinsicht findet ein intensiver Hochschul-Austausch nicht zuletzt dank der Arbeit des Bayerisch-Französischen Hochschulzentrums (BFHZ) statt, sowohl im Rahmen bilateraler Abkommen als auch europäischer Abkommen wie ERASMUS und SOCRATES.

Schließlich ist anzumerken, dass Bayern seit ungefähr zwanzig Jahren jedes Jahr Praktikanten der ENA ausbildet: der Umstand, dass zukünftige hohe Beamte damit das erste Pflichtpraktikum ihres Studiums in der Bayerischen Staatskanzlei absolvieren, ist keinesfalls ein Zufall und verstärkt umso mehr den Sinn dieser außergewöhnlichen Partnerschaft.

 

[1] =  Isabella von Wittelsbach-Ingolstadt

 

Le partenariat entre la Bavière et la France : une amitié ancienne, tenace, et multi facettes.

On compte parmi les témoignages les plus anciens de contacts franco-bavarois, remontant loin dans le moyen âge, ceux ressortissant du domaine de la religiosité, de la vénération des saints. Deux saints parmi les plus considérés et les plus populaires en Bavière sont originaires de France. Au VIIème siècle déjà, Corbinien d’Arpajon (dans les environs de Paris) fut sacré évêque par le Pape Grégoire II. Sur le chemin du retour en 724, il fit une halte en Bavière où il fonda une Communauté couventine à Weihenstephan, près de Freising. Aujourd’hui il est le patron de la diocèse de Munich-Freising.
Toujours sur le plan religieux, Saint Léonard, originaire du Limousin (la Bavière entretient aujourd’hui encore un partenariat privilégié avec cette région française) exerce lui aussi une influence importante en terre bavaroise. La vénération de Léonard en Bavière lui fit donner le surnom de «dieu des paysans bavarois» à partir du XVIe siècle. Les coutumes particulièrement connues sont celles de la «chevauchée de Léonard» et de la procession de Léonard le jour de sa fête, le 6 novembre, qui se déroulent à proximité des chapelles et des églises paroissiales et filiales qui lui sont consacrées.

De même les liens dynastiques entre la France et la Bavière remontent jusqu’au moyen âge: a la fin du 14e siècle le duc Louis VII (le barbu) de Bavière-Ingolstadt avec Anne de Bourbon, comtesse de Montpensier et sa sœur Elisabeth (dite « Isabeau de Bavière ») avec Charles VI de France nouent des liens matrimoniaux avec la maison royale de France. Puis vinrent d’autres unions bilatérales, souvent inspirées par des raisons tactiques et stratégiques et parmi lesquelles on peut citer entre autres le mariage entre Max de Bavière et la Princesse Renate de Lorraine en 1594, ou encore l’union du Prince Eugène de Beauharnais et de la Princesse Auguste Amélie de Bavière en 1806.

Le point déterminant est la révocation de l’Edit de Nantes en 1685 : 3 200 protestants fuirent alors en Bavière, pour commencer une nouvelle vie. Dans ce cadre, les autorités locales accordèrent à ces personnes toutes les possibilités pour démarrer une nouvelle vie. Cette immigration provoqua jadis une relance de l’économie bavaroise et l’introduction de nouveaux corps de métiers, ainsi de l’armurerie et de la tapisserie à Erlangen, en Moyenne Franconie. En 1687 commença la construction d’une nouvelle église dédiée aux huguenots dans cette même ville d’Erlangen.
En 1631 et dans le contexte de la Guerre de 30 ans, le Traité de Fontainebleau signe le vrai début des relations franco-bavaroises, tout comme en 1756 le Traité de Compiègne qui fait suite au „renversement des alliances“. Le 10 décembre 1805, la signature du Traité de Brno permet à la Bavière de s’agrandir et le Traité prévoit de plus que le prince électeur aura vocation à accéder au rang de roi. Le 1er janvier 1806, la Bavière devient un Royaume et Maximilien-Joseph de fait le premier Roi de Bavière.

En particulier à l’ère napoléonienne, la coalition entre la Bavière et la France est marquée par de forts extrêmes : d’une part, la Bavière doit à Napoléon son élévation au rang de royaume et un apport territorial considérable dont la Souabe et la Franconie; d’autre part, avec presque 30000 morts sur 32000 soldats dans la campagne de Russie, l’armée bavaroise doit payer un très fort tribut pour sa fraternité d’armes avec la France. L’année 2012 marque d’ailleurs le bicentenaire de cet événement tragique. C’est un obélisque sur la Karolinenplatz à Munich, érigé en 1833, qui en garde le souvenir.

Dans le secteur de l’aménagement du territoire, dans l’organisation administrative c’est surtout le ministre dirigeant de Max Joseph, le Comte Maximilien de Montgelas, un Savoyard, qui a laissé ses traces en Bavière au 19e siècle et au-delà – à ce point qu’il est souvent appelé « le père de l’Etat bavarois moderne ».

Anecdote qui a cependant toute sa place, le réseau de chemin de fer très développé de la Bavière est aussi né de mains françaises; les liaisons Nuremberg-Fürth et Munich – Augsbourg furent ainsi inaugurées respectivement en 1835 et 1837 après élaboration par une entreprise française.

Un fait important consiste sur le plan éducatif en la création par Napoléon Ier en l’an 1805 des premiers internats de jeunes filles nommés «Maisons d’éducation de la Légion d’Honneur» dans les environs de Paris, à Saint Denis. Parallèlement, en 1813 le Roi Max Joseph a créé le «Max Josef Stift» (le Collège Max-Josef), suivant l’exemple de ces internats français avant-gardistes. Jusqu’en 1911 tous les cours y étaient ainsi dispensés en langue française. Et aujourd’hui encore, cette fondation entretient de forts liens avec son ancêtre français.

Sur le plan culturel, plusieurs artistes ont été inspirés par la Bavière: nous pouvons ici citer entre autres Madame de Staël, De l’Allemagne (1804-1808), Montaigne Journal de Voyage en Italie (1580) ou encore Jean Giraudoux Siegfried et le Limousin. Et n’oublions pas l’influence de la langue française sur le vocabulaire bavarois: portemonnaie, parapluie, trottoir, lavoir, et bien d’autres, sont des termes, qui n’existent pas dans le reste de l’Allemagne, mais qui ont toute leur place en Bavière.

Faisons maintenant un bond en avant : lors de la Première Guerre Mondiale, Charles de Gaulle a été fait prisonnier dans la prison d’Ingolstadt. Il revint en Bavière en septembre 1962, reçut un accueil triomphal à Munich et tint sur l’Odeonsplatz un remarquable discours, y évoquant notamment la «merveilleuse et somptueuse capitale» qu’est Munich.

La visite de Charles de Gaulle à Munich trouva un écho particulier grâce au travail intensif que la France et la Bavière avaient débuté au lendemain de la seconde guerre mondiale dans le domaine de la culture. La France avait alors lancé une offensive culturelle en direction de l’Allemagne, et l’enthousiasme du consul général de France à Munich d’alors Louis Keller pour ce projet permit de commencer une importante coopération entre la France et la Bavière dans ce domaine. Plusieurs dizaines d’expositions d’artistes Français en Bavière, ainsi que d’artistes ou de collections Bavaroises en France furent organisées, et plusieurs œuvres d’art majeures furent échangées entre la France et la Bavière, en signe de la paix retrouvée.

En ce qui concerne l’histoire récente des relations, deux faits marquants peuvent ici retenir l’attention :

D’une part, depuis 1968 se tient annuellement le Séminaire franco-allemand de Fischbachau. 2013 verra ainsi fêter le 45ème anniversaire de ce séminaire avec une grande joie et ce d’autant plus que le contexte s’y prête particulièrement car cette année célèbre en effet également le 50ième anniversaire de la signature du Traité de l’Elysée entre le Président de la République française Charles de Gaulle et le chancelier Konrad Adenauer. Comme il a pu être souligné, ce séminaire de Fischbachau est ainsi un véritable „enfant du Traité de l’Elysée“.

Cet événement est essentiellement une formation continue à l’adresse des fonctionnaires bavarois. Il est organisé par la Chancellerie de Bavière avec la collaboration précieuse du Consulat général de France à Munich, de l’Institut français ainsi que de l’ambassade de France à Berlin.

Toutes les conférences et débats se tiennent en français pendant ces 3 jours-. Au cours des dernières années plusieurs éminentes personnalités politiques et scientifiques ont participé, ce qui renforce sans nul doute encore la force des relations. C’est ainsi que, pour ne citer qu’eux, Alain Juppé Jean-Pierre Jouyet, ou encore Jean-Pierre Raffarin ont pu honorer de leur présence ce petit village de Fischbachau situé a 70 km au sud de Munich, au pied des Alpes.
En miroir de ce séminaire s’est déroulée en 2012 du 8 au 10 février la première édition des „Entretiens de Malbrouck“.

Le Château de Malbrouck, propriété du Conseil Général de la Moselle depuis 1975, s’est avéré être un cadre idyllique pour cette manifestation, dont l’idée revient à l’Ambassadeur de France à Berlin Monsieur Gourdault-Montagne et que les deux Ministres des affaires étrangères ont fortement soutenu. Tous les débats s’y sont déroulés en allemand. Ces «Entretiens» sont donc une sorte de «frère» du Séminaire de Fischbachau en France. Et aux dires des quelques 100 participants, ils furent un franc succès.

Le 50e anniversaire de la signature du Traité de l’Elysée a été célébré par une cérémonie officielle à l’occasion de l’ouverture du 45e Séminaire franco-allemand de Fischbachau à la Chancellerie d’Etat de Bavière le 23 janvier 2013. S’y est ajoutée une exposition de la Fondation Charles de Gaulle sur l’Odeonsplatz de Munich du 6 au 16 avril 2013. Cette exposition a été solennellement inaugurée par le Premier Ministre français Jean-Marc Ayrault et le Ministre Wolfgang Heubisch. Avec 17.000 visiteurs en dix jours elle fut un grand succès.
Sur un autre plan, la coopération décentralisée entre la Bavière et les Régions françaises tient un grand rôle et une place stratégique dans les relations internationales de la Bavière. La collaboration entre la Région Provence-Alpes-Côte d’Azur et la Bavière s’incarne ainsi notamment dans les échanges universitaires et dans les échanges scolaires : par exemple deux élèves de Bavière ont été invités par la Région Provence-Alpes-Côte d’Azur dans le cadre du Forum Mondial de l’Eau qui s’est déroulé à Marseille du 11 au 15 mars 2012. La Bavière encourage ainsi une initiative commune, à laquelle les jeunes ont un grand intérêt. La coopération entre les régions au niveau infranational est très efficiente pour répondre à de tels enjeux d’avenir et ces élèves, qui maitrisent un très bon français, se sont sentis très honorés d’une telle invitation.

De la même façon, la coopération avec la région Limousin est aussi à souligner : en 2000, le ministre bavarois pour les affaires européens Monsieur Reinhold Bocklet a ainsi été reçu dans le village martyr d’Oradour sur Glane par le Président de Région d’alors, Monsieur Savy. Cette visite fut l’occasion du premier dépôt officiel d’une gerbe de fleurs par un ministre allemand.

Afin de promouvoir les échanges vertueux et diversifiés entre la Bavière et la France, des partenariats au niveau des villes furent aussi fructueusement mis en œuvre; ainsi par exemple des villes de Caen et de Würzburg depuis 1962. Caen, détruite par les bombardements en 1944 fut reconstruite à l’issue de la guerre et dans un tel contexte l’amitié entre les deux est particulièrement porteuse de sens. En tout on compte environ 400 jumelages de villes francaises et bavaroises.

La Bavière accorde une grande valeur à l’éducation et à la formation et dans ce cadre les échanges entre les deux universités sont très forts, tant dans le cadre de conventions bilatérales que dans celui de programmes européens tels ERASMUS et SOCRATES.

Enfin, on notera que la Bavière forme des stagiaires ENA tous les ans depuis une vingtaine d’années : le fait que de futurs hauts fonctionnaires effectuent de la sorte le premier stage obligatoire de leur scolarité au sein de la Chancellerie d’Etat de Bavière n’est en aucun cas un hasard et renforce d’autant plus le sens de ce partenariat hors du commun.