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Bayern in der Welt

Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) - Bayerischer Vorsitz 2016/2017

Logo der ARGE ALPvergrößernEine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist unerlässlich, da die Folgen von ökonomischen, unweltbezogenen und gesellschaftlichen Entwicklungen nicht an Staatsgrenzen halt machen. Die ARGE ALP hat sich das Ziel gesetzt gemeinsame Anliegen und Problemstellungen auf ökologischem, kulturellem, sozialem und wirtschaftlichem Gebiet zu behandeln. Weiteres soll das gegenseitige Verständnis der Völker im Alpenraum und das Bewusstsein der kollektiven Verantwortung dem gemeinsamen alpinen Lebensraum gegenüber gestärkt werden.

Als besonders wichtig werden dabei angesehen:

  • die Sicherung und Entwicklung des Alpengebietes als Lebens- und Erholungsraum von höchster Qualität, wofür der Schutz der Umwelt und des ökologischen Gleichgewichtes unverzichtbare Voraussetzungen sind;
  • die Abstimmung der Raumordnungsmethoden und Planungsziele;
  • die Koordinierung der Planungen und Baumaßnahmen im alpenüberschreitenden Schienen- und Straßenverkehr, unter besonderer Berücksichtigung der Problematik des Transitschwerverkehrs;
  • die Intensivierung der wirtschaftlichen Kooperation, insbesondere mit dem Ziel der Schaffung neuer Arbeitsplätze und der Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstandes;
  • der Erhalt des reichen, kulturellen Erbes bei gleichzeitiger Förderung des zeitgenössischen Schaffens;
  • der Schutz der Gesundheit und die Förderung der Familie;
  • die Förderung der europäischen Integration.

Nähere Informationen finden sich unter www.argealp.org.

 

ARGE ALP Preis 2017 „Integration im Alpenraum“

Bayerische Alpen. © Wolfilser - FotoliavergrößernMit dem ARGE ALP Preis 2017 sollen innovative Projekte zur Integration im Alpenraum ausgezeichnet werden. Gesucht werden Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mitgliedsregionen und die kulturelle Identifikation sowohl Einheimischer als auch Zugezogener mit dem Alpenraum stärken. Insgesamt 25.000 Euro Preisgeld werden von einer internationalen Jury vergeben. Einreichen können private und öffentliche Projektträger.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2017.

Nähere Informationen finden sich unter www.argealp.org.

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48. ARGE ALP-Konferenz und ARGE ALP-Preis 2017

Mehr zum ARGE ALP Preis 2017 „Integration im Alpenraum“

Viele Regionen und Teilregionen im Gebiet der Arge-Alp-Mitgliedsländer erleben seit dem letzten Jahr die Ankunft einer großen Zahl von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Nicht zuletzt durch die neu zu uns gekommenen Menschen mit Bleibeperspektive wird unsere allgemein heterogenere Gesellschaft auch kulturell, weltanschaulich, religiös und sozial vielfältiger. Dies hat Auswirkungen auf unser Zusammenleben.

Die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben im Alpenraum ist ein gemeinsames Verständnis von Grundwerten des friedlichen, respektvollen und demokratischen Miteinanders. Eine wesentliche Integrationsvoraussetzung ist deshalb die Akzeptanz dieser Grundwerte und der Grundregeln des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft. Für den ARGE ALP Preis 2017 werden daher Projekte gesucht, die diese gemeinsamen Grundwerte stärken und allen beteiligten Akteuren näherbringen.

Die Projekte sollen dabei Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglichen und vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu Gesellschaft und Kultur im Alpenraum eröffnen. Die Ausrichtung auf Zugezogene und Einheimische gleichermaßen stellt klar, dass es sich hier nicht um eine „Einbahnstraße“ im Sinne eines einseitigen Gebens und Empfangens handelt, sondern um die gemeinsame Gestaltung des Miteinanders unter den genannten Rahmenbedingungen.

Dies kann beispielsweise geschehen, indem Dialogprozesse ermöglicht werden, die das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen fördern, potenzielle Vorurteile abbauen und ein Klima der Toleranz schaffen. Unterschiedliche Weltanschauungen, Wertvorstellungen oder Gepflogenheiten können thematisiert und in ihren Potenzialen wahrgenommen werden. Projektteilnehmer gelangen zu der Erkenntnis, dass unterschiedliche kulturelle Prägungen im Alltag auch zu Konflikten führen können, und erarbeiten friedliche, von Respekt geprägte Konfliktlösungsstrategien. Wenn Integrationswille einerseits und Offenheit und Toleranz andererseits Hand in Hand gehen, kann echte Integration gelingen.

Die Projektbandbreite kann von niedrigschwelligen Integrationsangeboten durch gemeinsames Erleben und Gestalten von Musik, Sport, Kunst und Kultur bis hin zu politischer Bildung oder Berufsvorbereitung gehen. Dabei sind Anknüpfungspunkte zum Alpenraum und seiner besonderen regionalen und kulturellen Identität wünschenswert. Ein gelungenes Zusammenwirken von Weltoffenheit und Heimatverbundenheit kann sich insbesondere auch in grenzüberschreitenden und Kooperationsprojekten zeigen.

Einreichen können private Initiativen, Zusammenschlüsse und Vereine sowie private und öffentliche Unternehmen, regionale oder lokale Gebietskörperschaften und sonstige Organisationen. Eine bestimmte Rechtsform ist nicht erforderlich. Die Projekte können bis 28. Februar 2017 eingereicht werden. Die Einreichung soll an die jeweilige regionale Stelle erfolgen. Die Kontaktdaten aller Regionen sind am Ende des Textes aufgeführt.

Das Auswahlverfahren für das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro erfolgt zweistufig: In jedem der zehn Mitgliedsländer der ARGE ALP ermittelt zunächst eine regionale Jury die zwei besten Projekte. Aus diesen 20 Projekten wählt dann eine international besetzte Jury die drei Hauptpreise in Höhe von jeweils 6.000 Euro und sieben Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro aus. Die feierliche Preisübergabe erfolgt bei der Konferenz der Regierungschefs der ARGE ALP im Juni 2017 durch die derzeitige Vorsitzende der ARGE ALP, die Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Dr. Beate Merk.

In der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) arbeiten in den vier Staaten Deutschland, Italien, Österreich und Schweiz folgende Länder, Provinzen und Kantone mit einer Gesamtbevölkerungszahl von rund 26 Millionen Menschen zusammen: Bayern, Graubünden, Lombardei, Salzburg, St. Gallen, Südtirol, Tessin, Tirol, Trient und Vorarlberg.

Bitte reichen Sie die Bewerbung an Ihre regional zuständige Stelle ein:

Freistaat Bayern
Bayerische Staatskanzlei
Referat C I 2 b
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
80539 München
ReferatCI2b@stk.bayern.de

Kanton Graubünden
Standeskanzlei Graubünden
Tamara Kobler
Mediendienst
Reichsgasse 35
7001 Chur
Tamara.Kobler@staka.gr.ch

Region Lombardei
Piazza Città di Lombardia 1
20124 Milano
paolo_sabbadini@regione.lombardia.it

Land Salzburg
Landes-Medienzentrum Salzburg
Eberhard-Fugger-Straße 5
5020 Salzburg
landesmedienzentrum@salzburg.gv.at

Kanton St.Gallen
Staatskanzlei
Kommunikation
Regierungsgebäude
9001 St.Gallen
info@sg.ch

Autonome Provinz Bozen-Südtirol
Presseamt der Südtiroler Landesregierung
Landhaus 1
Silvius-Magnago-Platz 1
39100 Bozen
lpa@provinz.bz.it

Kanton Tessin
Cancelleria dello Stato
Residenza governativa
6500  Bellinzona
giosia.bullo@ti.ch

Land Tirol
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Eduard-Wallnöfer-Platz 3
6020 Innsbruck
pr@tirol.gv.at

Autonome Provinz Trento
Capo Ufficio Stampa
della Giunta provinciale
Piazza Dante 15
38122 Trento
fausta.slanzi@provincia.tn.it

Land Vorarlberg
Landespressestelle Vorarlberg
Amt der der Vorarlberger Landesregierung
Römerstraße 15, Landhaus
6900 Bregenz
presse@vorarlberg.at

Was ist die ARGE ALP?

Wappen der Regionen, Provinzen, Kantone bzw. Bundesländer aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, die in der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) sind.vergrößernAm 12. Oktober 1972 fand in Mösern in Tirol auf Einladung von Landeshauptmann Eduard Wallnöfer die Gründungssitzung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer statt. Es fanden sich 10 Regionen, Provinzen, Kantone bzw. Bundesländer aus den Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz zusammen. 1972 legten die Regierungschefs des Freistaates Bayern, der autonomen Provinz Bozen-Südtirol, des Kantons Graubünden, der Region Lombardei sowie der Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit über Landes- und Regionen-Grenzen. 1973 folgte die autonome Provinz Trient der Einladung zur Mitarbeit, 1982 der Kanton St. Gallen und 1986 der Kanton Tessin. Der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer gehören aktuell fast 26 Millionen Menschen, die auf 142.366 km2 leben, an.

Die Durchführung der Beschlüsse des obersten Organes besorgen Projektgruppen.

Das oberste Organ der ARGE ALP ist die Konferenz der Regierungschefs. Das Präsidium wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. Ein Leitungsausschuss, bestehend aus leitenden Beamten der Mitgliedsländer, sorgt für die Vorbereitung der Konferenzen der Regierungschefs und für die Durchführung der dort gefassten Beschlüsse. Für die eigentliche Umsetzung des Arbeitsprogramms werden Projektgruppen mit Fachkräften aus den einzelnen Mitgliedsländern eingesetzt.




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Gruppenbild (v.l.n.r.): Generaldirektor Dr. Fabio Scalet (Trentino), der 2. stellvertretende Landeshauptmann Dr. Richard Theiner (Südtirol), Regierungsrat Marc Mächler (St. Gallen), Präsident Manuele Bertoli (Tessin), Landeshauptmann Dr. Richard Wallner (Vorarlberg), Staatsministerin Dr. Beate Merk (Bayern), Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner (Graubünden), Landeshauptmann Günther Platter (Tirol) , Generalsekretär Markus Reiterer (Alpenkonvention) und Landesamtsdirektor Dr. Sebastian Huber (Salzburg).

48. Regierungschefkonferenz der ARGE ALP Foto-Icon

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48. Regierungschefkonferenz der ARGE ALP

Unter dem Vorsitz von Europaministerin Dr. Beate Merk haben am 30. Juni 2017 die Regierungschefs der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (ARGE ALP) im Management Centrum Schloss Lautrach getagt. Die ARGE ALP befasste sich auf ihrer 48. Regierungschefkonferenz unter anderem mit der Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einschließlich neuer Projekte sowie mit der Mobilität und digitalen Anbindung im Alpenraum. Im Anschluss an die Konferenz überreichte Europaministerin Dr. Beate Merk den ARGE ALP Preis 2017 an insgesamt neun Preisträger aus nahezu allen ARGE ALP-Mitgliedsregionen, darunter an drei Hauptpreisträger für besonders herausragende Projekte. Mit dem diesjährigen Preis wurden innovative Projekte zur Integration im Alpenraum ausgezeichnet, mit denen die Begegnung und das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft gefördert und der Zugang zu Gesellschaft und Kultur im Alpenraum ermöglicht wird. Zur Pressemitteilung, zu ARGE ALP.
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    Gruppenbild (v.l.n.r.): Generaldirektor Dr. Fabio Scalet (Trentino), der 2. stellvertretende Landeshauptmann Dr. Richard Theiner (Südtirol), Regierungsrat Marc Mächler (St. Gallen), Präsident Manuele Bertoli (Tessin), Landeshauptmann Dr. Richard Wallner (Vorarlberg), Staatsministerin Dr. Beate Merk (Bayern), Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner (Graubünden), Landeshauptmann Günther Platter (Tirol) , Generalsekretär Markus Reiterer (Alpenkonvention) und Landesamtsdirektor Dr. Sebastian Huber (Salzburg).
    Gruppenbild (v.l.n.r.): Generaldirektor Dr. Fabio Scalet (Trentino), der 2. stellvertretende Landeshauptmann Dr. Richard Theiner (Südtirol), Regierungsrat Marc Mächler (St. Gallen), Präsident Manuele Bertoli (Tessin), Landeshauptmann Dr. Richard Wallner (Vorarlberg), Staatsministerin Dr. Beate Merk (Bayern), Regierungspräsidentin Barbara Janom Steiner (Graubünden), Landeshauptmann Günther Platter (Tirol) , Generalsekretär Markus Reiterer (Alpenkonvention) und Landesamtsdirektor Dr. Sebastian Huber (Salzburg).
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    Staatsministerin Dr. Merk eröffnet die 48. Regierungschefkonferenz der ARGE ALP im Schloss Lautrach.
    Staatsministerin Dr. Merk eröffnet die 48. Regierungschefkonferenz der ARGE ALP im Schloss Lautrach.
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    Die ARGE ALP fasste darüber hinaus Resolutionen für einen verstärkten Ausbau der Schienen- und Breitbandinfrastruktur und zur Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
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    Einen der drei Hauptpreise überreichte Staatsministerin Dr. Beate Merk (links) für das bayerische Gemeinschaftsprojekt „A.L.M. – Alpen.Leben.Menschen.“ an den Malteser Hilfsdienst und Deutschen Alpenverein.
    Das bayerische Gemeinschaftsprojekt „A.L.M. – Alpen.Leben.Menschen.“ von Malteser Hilfsdienst und Deutschem Alpenverein zeichnet Staatsministerin Dr. Beate Merk (rechts) mit dem Hauptpreis des ARGE ALP-Preises 2017 aus.
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk (links) übergibt den Vorsitz der ARGE ALP an die Regierungspräsidentin des Kantons Graubünden Barbara Janom Steiner (rechts).
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk (links) und die Regierungspräsidentin des Kantons Graubünden Barbara Janom Steiner (rechts).
    Der Kanton Graubünden hat das nächste Jahr den Vorsitz der ARGE ALP.
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