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Fakten zu Europa. © iStock – HS3RUS, Lacheev

Das ist Europa – die Fakten

Europa ist ein starker Wirtschaftsraum und Heimat für 500 Millionen Menschen. Wir beantworten die spannendsten Fragen zu Europa – und die lustigsten…

9. Mai: der Europatag

Frankreichs Außenminister Robert Schuman schlug am 9. Mai 1950 in seiner Rede in Paris vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) zu schaffen. Die Mitglieder der EGKS sollten ihre Kohle- und Stahlproduktion zusammenlegen. Gründungsmitglieder waren neben Frankreich und Deutschland, Belgien, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Der Hintergrund für diese Idee war genial: Schumann wollte nach dem Zweiten Weltkrieg einen weiteren Krieg verhindern. Er entzog quasi der Rüstungsindustrie wichtige Rohstoffe. Dieser Grundstein für die Europäische Union ging als „Schuman-Plan“ oder „Schuman-Erklärung“ in die Geschichte ein.

Wie viele Staaten gehören heute zur Europäischen Union?

Die EU hat aktuell 28 Mitgliedstaaten. Allerdings hat das Vereinigte Königreich seinen Austritt aus der EU erklärt, so dass es ab März 2019 voraussichtlich nur noch 27 Mitgliedstaaten sind.

Welche Staaten gehören zur EU?

1958: Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande

1973: Dänemark, Irland, Vereinigtes Königreich (Austritt voraussichtlich im März 2019)

1981: Griechenland

1986: Portugal, Spanien

1995: Finnland, Österreich, Schweden

2004: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern

2007: Bulgarien, Rumänien

2013: Kroatien

Was ist der Unterschied zwischen EU und Euroraum?

Während die Europäische Union (EU) den Verbund aus 28 Mitgliedstaaten beschreibt, sind der Euroraum die Länder, die als offizielle Währung den Euro haben. 19 Länder gehören aktuell zum Euro-Währungsgebiet.

Welche Vorteile bringt die EU der Wirtschaft?

Innerhalb der EU können Unternehmen ihre Waren ohne Zollabgaben und ohne viel „Papierkram“ in einem anderen EU-Mitgliedstaat verkaufen. Das bringt den Firmen aber auch den Verbrauchern große Vorteile, da die Produkte so zu einem realistischen Preis abgesetzt werden können.

Außerdem können Betriebe und Firmen aus der EU ihre Dienstleistungen in einem anderen EU-Mitgliedstaat anbieten. So kann beispielsweise ein Schreiner aus Bayern in Österreich Fenster einbauen.

Zudem dürfen Geld und Wertpapiere nicht nur unbeschränkt zwischen den EU-Mitgliedstaaten, sondern auch zwischen EU-Mitgliedstaaten und Drittstaaten fließen.

Für die Menschen in der EU besonders wichtig ist die „Personenfreizügigkeit“. Das bedeutet nichts anderes, als dass jeder EU-Bürger in dem EU-Mitgliedstaat leben und arbeiten darf, in dem er möchte.

Insgesamt gibt es also vier Grundfreiheiten, die der Wirtschaft und den Verbrauchern Vorteile bringen:

  • Warenverkehrsfreiheit
  • Dienstleistungsfreiheit
  • Personenfreizügigkeit
  • Freier Kapital- und Zahlungsverkehr

Wie stark ist die Wirtschaft in der EU?

Sehr stark! Die wirtschaftliche Stärke eines Staates misst man mit dem Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP. Das BIP gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleitungen an, die ein Staat innerhalb eines Jahres produziert hat – abzüglich der Vorleistungen (z.B. Strom, den eine Fabrik verbraucht oder das Mehl, das der Bäcker in seinen Semmeln verarbeitet hat).

Die EU hat das zweitgrößte BIP der Welt (Schätzungen des IWF für das Jahr 2017). Auf Platz eins stehen die USA, auf Rang drei steht China.

Was bedeutet Subsidiarität?

Subsidiarität kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „zurücktreten“ oder „nachrangig sein“. Die EU muss zurücktreten und darf nicht bestimmen, wenn die EU-Mitgliedstaaten etwas selber klären können. Das ist wichtig, da Probleme meistens am besten vor Ort gelöst werden und die Bürgerinnen und Bürger nicht „aus Brüssel diktiert“ werden wollen.

Vor welchen Herausforderungen steht Europa?

Vor vielen. Da die Staaten, die zur EU gehören, sehr unterschiedlich sind und natürlich auch unterschiedliche Interessen haben, ist es nicht immer leicht, nach außen mit einer Stimme zu sprechen. Gerade beispielsweise die internationalen Flüchtlingsbewegungen haben Europa vor eine echte Herausforderung gestellt. Aber auch wirtschaftliche Themen, wie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit oder die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

Was kann jeder Einzelne für Europa tun?

Eine ganze Menge. Zum Beispiel kann jeder bei Konsultationen seine Meinung zu geplanten politischen Maßnahmen und Rechtsvorschriften der Europäischen Kommission abgeben. Ganz wichtig ist auch, an den Europawahlen teilzunehmen. Die nächsten finden im Mai 2019 statt. Wer gemeinsam mit anderen etwas verändern will, kann sich an einer Europäischen Bürgerinitiative beteiligen. Wenn sich eine Million EU-Bürgerinnen und -Bürger unmittelbar zu einem Thema zusammenfinden, können sie die Europäische Kommission auffordern, einen Rechtsakt vorzuschlagen.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zur EU habe?

In ganz Deutschland finden sich EUROPE DIRECT Informationszentren (EDICs) – auch in Bayern. So einen EDIC gibt es auch in Augsburg. Auch die Bayerische Staatsregierung beantwortet Ihre Fragen.




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Der Eiffelturm wiegt über 7.000 Tonnen und braucht alle sieben Jahre 50 Tonnen Farbe. © iStock-anyaberkut

Europa: Unnützes Wissen Foto-Icon

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Europa: Unnützes Wissen

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    Bulgarien ist der älteste Staat Europas. Es wurde 632 n.Chr. gegründet und hat seinen Namen seitdem nie geändert – Rekord. © iStock-katatonia82
    Bulgarien ist der älteste Staat Europas. Es wurde 632 n.Chr. gegründet und hat seinen Namen seitdem nie geändert – Rekord. © iStock-katatonia82
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    Der am meisten besuchte Ort Europas ist Disneyland in Paris. © iStock-MrNovel
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    In London werden knapp 300 verschiedene Sprachen gesprochen. © iStock-johnkellerman
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    In Italien wird nach 11 Uhr vormittags eigentlich kein Cappuccino mehr getrunken, da mit Milch aufgeschäumte Getränke sehr schwer sind. Er ist Teil des Frühstücks – danach bevorzugen Italiener den Espresso. © iStock-Probuxtor
    In Italien wird nach 11 Uhr vormittags eigentlich kein Cappuccino mehr getrunken, da mit Milch aufgeschäumte Getränke sehr schwer sind. Er ist Teil des Frühstücks – danach bevorzugen Italiener den Espresso. © iStock-Probuxtor
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    Der Bau der Sagrada Familia in Barcelona dauerte länger als der Bau der Pyramiden – begonnen wurde 1882, gebaut wird noch heute. © iStock-ValeryEgorov
    Der Bau der Sagrada Familia in Barcelona dauerte länger als der Bau der Pyramiden – begonnen wurde 1882, gebaut wird noch heute. © iStock-ValeryEgorov
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    Die höchste Toilette Europas ist in 4.260 Metern Höhe auf dem Mont Blanc. Um sie zu errichten, benötigte man 145.000 Euro. © iStock-porojnicu
    Die höchste Toilette Europas ist in 4.260 Metern Höhe auf dem Mont Blanc. Um sie zu errichten, benötigte man 145.000 Euro. © iStock-porojnicu
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    Der Eiffelturm wiegt über 7.000 Tonnen und braucht alle sieben Jahre 50 Tonnen Farbe. © iStock-anyaberkut
    Der Eiffelturm wiegt über 7.000 Tonnen und braucht alle sieben Jahre 50 Tonnen Farbe. © iStock-anyaberkut
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    Mehr als ein Viertel der Niederlande liegt unterhalb des Meeresspiegels. © iStock-dorian2013
    Mehr als ein Viertel der Niederlande liegt unterhalb des Meeresspiegels. © iStock-dorian2013
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    Amsterdam wurde komplett auf Pfählen erbaut. © iStock-AndreyKrav
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    Hamburg hat mehr Brücken als Venedig. © iStock-silverjohn
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    40 Prozent der griechischen Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Athen. © iStock-Baloncici
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    Der Bau des schiefen Turms von Pisa dauerte mehr als 200 Jahre. Trotzdem wurde er schief. © iStock-frentusha
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    Am Flughafen in Brüssel wird mehr Schokolade verkauft als an jedem anderen Ort der Welt. © iStock-AnnaPustynnikova
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    Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch in Wales ist die Stadt mit dem längsten Namen Europas. © iStock-FatManPhotoUK
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    In Bulgarien und Teilen Griechenlands nickt man für Nein und schüttelt den Kopf für Ja. © iStock-SIphotography
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