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Bayern in der Welt

Europawoche 2017

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Ziel der Europawoche ist es, die Bürgerinnen und Bürger über Europa zu informieren und zu kritischen und konstruktiven Auseinandersetzungen mit europapolitischen Themen anzuregen. Bayern wird wie in den vergangenen Jahren mit einer Vielzahl von Veranstaltungen auf die Europawoche aufmerksam machen.

Grußwort von Dr. Beate Merk Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen

Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Dr. Beate MerkvergrößernLiebe Bürgerinnen und Bürger,

seit vielen Jahren wird in Deutschland die Europawoche rund um den Europatag der EU (9. Mai) durchgeführt. Der Europatag erinnert an die „Schuman-Erklärung” vom 9. Mai 1950. Der damalige französische Außenminister Robert Schuman schlug ein vereintes Europa als unerlässliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung friedlicher Beziehungen in Europa und der Welt vor. Er legte damit den Grundstein für die heutige Europäische Union.

Die Europäische Einigung ist heute für uns derart selbstverständlich geworden, dass wir im alltäglichen Leben ihre großartigen Errungenschaften kaum mehr wahrnehmen. Dabei ist die Europäische Union das erfolgreichste politische Projekt in der Geschichte unseres Kontinents: Sie hat unserem Kontinent Frieden, Freiheit, Wachstum und Wohlstand gebracht.

Nun aber müssen wir uns den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft stellen, wenn diese Errungenschaften nicht zur Disposition stehen sollen: Die Sicherheit in Europa im Lichte der jüngsten Terroranschläge, die Schuldenkrise im Euroraum und die durch Krisen und Konflikte in der Welt bedingten Flüchtlingsströme nach Europa bestimmen derzeit die tägliche öffentliche Debatte und stellen uns vor drängende Probleme.

Es gibt kein Patentrezept. Klar ist aber, dass wir die Probleme nur gemeinsam umfassend bewältigen können – denn nur mit Begeisterung und Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger kann sich die Europäische Union weiterentwickeln. Aufbauend auf den Leitideen, die Robert Schuman uns hinterlassen hat, liegt es heute in unserer Hand zu entscheiden, wie die Zukunft des europäischen Kontinents aussehen soll und welchen Beitrag die Europäische Union für die künftigen Generationen leisten kann. Auf uns alle kommt es an!

Liebe Bürgerinnen und Bürger, daher möchte ich Sie anlässlich der Europawoche 2017 ganz herzlich dazu aufrufen, sich an der politischen Willensbildung auf europäischer Ebene zu beteiligen. Die Europawoche bietet eine gute Gelegenheit, sich über die Chancen und Möglichkeiten in einem geeinten Europa zu informieren und über Europa zu diskutieren.

Herzlich grüßt Sie

Ihre

Dr. Beate Merk,
Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten
und regionale Beziehungen

Grußwort von Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission

Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen KommissionivergrößernLiebe Bürgerinnen und Bürger,

das Jahr 2016 war ein Jahr voller Herausforderungen, nicht nur für die Europäischen Institutionen, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Wir alle sind Teilhaber des Projekts Europa, deswegen betreffen auch die Krisen der Europäischen Union – innere wie äußere – jeden einzelnen von uns. Aber die Menschen in der EU haben im vergangenen Jahr auch gezeigt, dass „europäische Werte“ keine leeren Worte sind, sondern tatsächlich gelebt werden. Es sind diese Werte, die bei all unserer herrlichen Vielfalt die Gemeinsamkeit darstellen, auf der unser nunmehr bereits 70-jähriger Frieden ruht.

Das vor uns liegende Jahr verspricht nicht weniger herausfordernd zu werden. Es ist ganz klar, dass es sich keiner von uns mehr leisten kann, zum Thema Europa keine Meinung zu haben. Die Errungenschaften der Römischen Verträge, deren Unterzeichnung sich am 25. März 2017 zum 60. Mal jährt, sind nicht selbstverständlich. Wenn wir sie bewahren wollen, müssen wir uns dafür einsetzen. Gerade deshalb ist es aber wichtig, auch positive Entwicklungen zu erwähnen. Mit dem neu gegründeten Europäischen Solidaritätskorps bietet die Europäische Union jungen Menschen in Europa die Gelegenheit, gesellschaftliches Engagement zu zeigen und damit den European Spirit aus erster Hand zu erleben. Mehr als 25 000 Teilnehmer haben sich bereits gemeldet, um gemeinnützige Projekte in der ganzen EU zu unterstützen. Der Jugend die Möglichkeiten Europas zu eröffnen, war schon immer ein besonderes Anliegen der EU; in diesem Geiste wurde 1986 auch das Programm Erasmus ins Leben gerufen. Ein Projekt, das seit 30 Jahren so erfolgreich ist, verdient es, gefeiert zu werden.

Die Europawoche ist eine gute Gelegenheit, um darüber zu sprechen, wie wir unsere gemeinsame Zukunft gestalten wollen. Mit dem Weißbuch hat die Kommission daher fünf Szenarien vorgestellt, wie wir Europäer auf eine Welt im Wandel antworten können. Auf dieser Grundlage können wir nun eine offene und ehrliche Diskussion darüber führen, welchen Weg wir einschlagen wollen. Jeder ist eingeladen, sich in diese Debatte einzubringen. Ich wünsche mir, dass wir im Angesicht der Krisen und Unsicherheiten, die uns umgeben, nicht verzagen, sondern vollen Mutes voranschreiten und sagen:

Europa: Jetzt erst recht!

Jean-Claude Juncker,
Präsident der Europäischen Kommission

Grußwort von Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlaments

Antonio Tajani, Präsident des Europäischen Parlamentsvergrößern Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich freue mich, dass in der Europawoche 2017 die Bürgerinnen und Bürger wieder beherzt über Europa diskutieren können. Ihre Anliegen – Arbeitslosigkeit, Sicherheit, Einwanderung, Umweltschutz – müssen unsere Agenda dominieren. Für mich als Präsident des Europäischen Parlaments ist es oberste Priorität, Europa den Bürgerinnen und Bürgern wieder näher zu bringen. Ein Europa, das sich seiner demokratischen Werte und Zusammengehörigkeit sicher ist, kann den Populismus demaskieren und aus seiner Vielseitigkeit schöpfen.

Um den Bürgerinnen und Bürgern näher zu sein, arbeitet das Europäische Parlament jeden Tag daran, die Arbeit der europäischen Institutionen verständlich zu machen und Abläufe transparent zu gestalten. In der heutigen Zeit, geprägt von politischer Unsicherheit, ist es von besonderer Bedeutung, dass Europa vereint ist. Wir müssen ein verlässlicher Akteur in der Weltpolitik sein, der unerschütterlich an seinen Überzeugungen und westlichen Werten festhält.

Antonio Tajani,
Präsident des Europäischen Parlaments

Veranstaltungshinweise

Bayern wird mit einer Vielzahl von Veranstaltungen für Jung und Alt in der Europawoche und darüber hinaus in den folgenden Monaten über Europa informieren.

6. Mai 2017 Präsentation des Konsularstandortes Nürnberg

Am 6. Mai 2017 präsentieren sich die konsularischen Vertretungen in Nürnberg unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Dr. Beate Merk im Rahmen der blauen Nacht im Heimatministerium.Die Besucherinnen und Besucher können sich über die vertretenen Länder, deren Wirtschaftsbeziehungen zu Bayern und ihre Kultur und Sehenswürdigkeiten informieren.

8. Mai 2017 Eröffnungsveranstaltung der Europawoche 2017

Den Auftakt der Europawoche bildet die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Staatsregierung am 8. Mai 2017, die dieses Jahr in München stattfindet. Auf einer Schülerveranstaltung am Nachmittag diskutieren Staatsministerin Dr. Beate Merk, Jennifer Gavito, Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika, Joachim Menze, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, Brigadegeneral a.D. Johann Berger, Stellvertr. Deutscher Direktor des George C. Marshall Zentrums für Sicherheitsstudien und Birgit Schmitz-Lenders, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern, mit Schülerinnen und Schülern des Otto-von-Taube-Gymnasiumszum Thema „Sicherheit und Frieden in Europa“.  Am Abend laden Frau Staatsministerin Dr. Merk und Herr Joachim Menze zum traditionellen Festakt mit Podiumsdiskussion und anschließenden Staatsempfang in das Literaturhaus in München ein.

16. Mai 2017 Verleihung der Europa-Medaille 2017

In 2017 werden wieder ausgewählte Persönlichkeiten, die sich um die Förderung des Europagedankens in Bayern und um Bayern in Europa in vielfältiger Weise verdient gemacht haben, mit der „Europa-Medaille“ der Bayerischen Staatskanzlei ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung der Medaille durch Staatsministerin Dr. Beate Merk erfolgt am 16. Mai 2017.

22. Mai 2016 EU-Projekttag an Schulen in Bayern

Am 22. Mai 2016 ist EU-Projekttag: An diesem Tag sind alle Schulen in Deutschland eingeladen, im Unterricht und mit Projekten die Europäische Union zum Thema zu machen.

24. Oktober 2017 Verleihung der Europa-Urkunde 2017

Die Verleihung der Europa-Urkunde 2017 an Schulen, die sich um die Verbreitung des Europagedankens verdient gemacht haben, wird am 24. Oktober 2017 im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei stattfinden. Die Europa-Urkunde der Bayerischen Europaministerin wird seit 2008 jährlich an Schulen aller Schularten aller Regierungsbezirke verliehen.




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Diskussionsrunde (v.l.n.r.): Birgit Schmitz-Lenders (Leiterin der Europäischen Akademie Bayern), Joachim Menze (Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München), Staatsministerin Dr. Beate Merk, US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito und Brigadegeneral a.D. Johann Berger (Deutscher stellvertretende Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies).

Eröffnung der Europawoche 2017 Foto-Icon

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Eröffnung der Europawoche 2017

Europaministerin Dr. Beate Merk hat am 8. Mai 2017 in München die „Europawoche in Bayern 2017“ eröffnet. Thema der Auftaktveranstaltungen in diesem Jahr: Europas Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur. Europaministerin Dr. Beate Merk: „Europa braucht ein klares Bekenntnis. Es ist an der Zeit, für Europa einzutreten. Mit der Europawoche senden wir gemeinsam ein deutliches Signal.“ Die Europawoche ist eine gemeinsame Aktion des Bundes, der Länder, der Vertretung der EU-Kommission und des Informationsbüros des Europäischen Parlaments. Sie findet bereits seit vielen Jahren in Deutschland immer um den Europatag der Europäischen Union am 9. Mai statt. Zur Pressemitteilung, zur Europawoche 2017.
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  • Foto 1 von 9 / Video 1 , 2
    Staatsministerin Dr. Beate Merk begrüßt die Gäste zum Auftakt der Europawoche 2017.
    Staatsministerin Dr. Beate Merk begrüßt die Gäste zum Auftakt der Europawoche 2017.
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    Schüler des Otto-von-Taube-Gynmasiums Gauting stellen ihre Beiträge zum Thema „Sicherheit und Frieden in Europa“ vor.
    Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gynmasiums Gauting stellen ihre Beiträge zum Thema „Sicherheit und Frieden in Europa“ vor.
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    Diskussionsrunde (v.l.n.r.): Birgit Schmitz-Lenders (Leiterin der Europäischen Akademie Bayern), Joachim Menze (Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München), Staatsministerin Dr. Beate Merk, US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito und Brigadegeneral a.D. Johann Berger (Deutscher stellvertretende Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies).
    Diskussionsrunde (v.l.n.r.): Birgit Schmitz-Lenders (Leiterin der Europäischen Akademie Bayern), Joachim Menze (Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München), Staatsministerin Dr. Beate Merk, US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito und Brigadegeneral a.D. Johann Berger (Deutscher stellvertretende Direktor des George C. Marshall European Center for Security Studies).
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    Staatsministerin Dr. Beate Merk diskutiert mit weiteren Teilnehmern zum Thema „Sicherheit und Frieden in Europa“.
    Staatsministerin Dr. Beate Merk: „Ein Europa als Bollwerk für Freiheit, Demokratie und Frieden. Nur wenn wir Europäer geschlossen für unsere Ideale eintreten, dann werden wir Garant für Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte bleiben.“
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    Die Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting zum Auftakt der Europawoche im Prinz-Carl-Palais.
    Die Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting zum Auftakt der Europawoche im Prinz-Carl-Palais.
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    Der Vorsitzende der BILD-Chefredaktion Julian Reichelt hält den Festvortrag zum Thema „Europas Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur – Chance und Verpflichtung“.
    Der Vorsitzende der BILD-Chefredaktion Julian Reichelt hält den Festvortrag zum Thema „Europas Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur – Chance und Verpflichtung“.
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    Podiumsdiskussion zum Thema „Europas Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur – Chance und Verpflichtung“: Moderator Tilmann Schöberl, BILD-Chefredakteur Julian Reichelt, US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Journalist Rolf-Dieter Krause, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Flottillenadmiral Jürgen Ehrle (v.l.n.r.).
    Podiumsdiskussion zum Thema „Europas Rolle in der globalen Sicherheitsarchitektur – Chance und Verpflichtung“: Moderator Tilmann Schöberl, BILD-Chefredakteur Julian Reichelt, US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Journalist Rolf-Dieter Krause, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Flottillenadmiral Jürgen Ehrle (v.l.n.r.).
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    Gruppenbild (v.l.n.r.): Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktion), Rolf-Dieter Krause (Journalist), Susanne Breit-Keßler (Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern), US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Flottillenadmiral Jürgen Ehrle, Joachim Menze (Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München) und Moderator Tilmann Schöberl.
    Gruppenbild (v.l.n.r.): Julian Reichelt (Vorsitzender der BILD-Chefredaktion), Rolf-Dieter Krause (Journalist), Susanne Breit-Keßler (Regionalbischöfin des evangelischen Kirchenkreises München-Oberbayern), US-Generalkonsulin Jennifer D. Gavito, Staatsministerin Dr. Beate Merk, Flottillenadmiral Jürgen Ehrle, Joachim Menze (Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München) und Moderator Tilmann Schöberl.
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    Rund 300 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem kulturellen Bereich nehmen am Festakt zur Europawoche teil.
    Rund 300 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und dem kulturellen Bereich nehmen am Festakt zur Europawoche teil.
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