Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Veranstaltungen Brüssel

Veranstaltungen Brüssel

Wenn politische Botschaften an Entscheidungsträger herangebracht oder öffentliche Diskussionen angestoßen werden sollen, dann sind in Brüssel Veranstaltungen im politischen Raum das richtige Format.
Mit über 300 Veranstaltungen jährlich hat sich die Bayerische Vertretung im politischen Leben Brüssels als feste Größe etabliert. Die Bandbreite der Events reicht von Workshops und Seminaren über Arbeitsessen bis hin zu öffentlichen Veranstaltungen. Dabei werden sowohl aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt gestellt sowie auch die bayerischen Traditionen präsentiert.
Insgesamt besuchen über 12.000 Gäste jährlich die Bayerische Vertretung in Brüssel. Darunter sind rund 100 Besuchergruppen, die sich vor Ort über die Arbeit der Vertretung und die bayerische Europapolitik informieren.

Suchen & Filtern

Seitenspezifische Suchfunktion

Suche

Anzahl der Einträge: 104

Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

„Friends of EUSALP –Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“

Dr. Franz Rieger, MdL stellte in seiner Keynote eines der Hauptziele unter dem Bayerischen Vorsitz vor: Man wolle die Finanzierung für Projekte der makroregionalen Strategien verbessern ©Vivian HertzAls Antwort auf die im Alpenraum aufgrund seiner besonderen geographischen und natürlichen Gegebenheiten auftauchenden Herausforderungen bietet die europäische Alpenstrategie (EUSALP) die Möglichkeit, diese in enger Zusammenarbeit mit anderen Staaten und Regionen des Alpenraumes anzugehen und so den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kern Europas zu stärken. Zum 1. Januar 2017 hat Bayern den Vorsitz über die EUSALP übernommen. Allerdings setzt der Erfolg der makroregionalen Strategien neben dem Engagement aller Beteiligten auch eine angemessene Finanzausstattung für die Projektarbeit voraus. EU-Gelder können aber bislang nicht ausreichend erschlossen werden. Ziel der Veranstaltung „Friends of EUSALP – Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“ am 10.05.2017 war es, im Kontext der aktuellen Diskussion über die Zukunft der EU-Regionalpolitik die bayerischen Positionen vorzustellen und mit der Europaparlamentariergruppe „Friends of EUSALP“ und anderen Vertretern der EU-Institutionen zu diskutieren.

In seiner Keynote legte Dr. Franz Rieger, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten im Bayerischen Landtag, eines der Hauptziele unter dem Bayerischen Vorsitz fest: Man wolle die Finanzierung für Projekte der makroregionalen Strategien verbessern. Ein grundlegender Schritt dahingehend wäre es, die bestehenden EU-Fonds gezielter auf die Strategien auszurichten. Herbert Dorfmann, MdEP und Mitbegründer der „Friends of EUSALP“, stellte die Positionen des Europäischen Parlaments zum Thema vor und setzte sich für den Erhalt der europäischen Interreg-Förderprogramme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ein. Diese hätten durch die Förderung von Annäherung, Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg wie wenige andere EU-Instrumente zum Abbau von Grenzen in Europa beigetragen. Auch dem EFSI sollte in diesem Zusammenhang ein größeres Augenmerk gewidmet werden. Neben dem Zugriff auf EU-Fonds wie EFRE, ESF und ELER wäre es für die Regionen zudem wichtig, vermehrt von den nationalen und regionalen Förderprogrammen zu profitieren, so Moray Gilland, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung.

Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel, hingegen begrüßte die Überlegungen der Europäischen Kommission für eine interregionale Investitionsplattform, die alle Regionen zusammenführe und eine Kooperation erleichtere. Letztendlich aber, so Dr. Peter Eggensberger, Nationaler Co-Koordinator für EUSALP, der damit den Tonus aller aufgriff, müsse der Zugang zu den Fördertöpfen allgemein verbessert, flexibilisiert und vereinfacht werden. Es handle sich hierbei um keine Bitte um Almosen, brachte Mercedes Bresso, MdEP, Berichterstatterin für die EU-Strategie für den Alpenraum im Europäischen Parlament die Diskussion auf den Punkt. Vielmehr sei es ein Anliegen der Regionen des Alpenraums, den Alpenraum als einen der wichtigsten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Motoren Europas weiter zu stärken.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Kabarettabend mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern aus’m Biermoos

Gerhard Polt und die Well-Brüder aus'm Biermoos präsentieren ihr Programm „Gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack“ ©FKPHEr gilt als herausragender bayerischer Kabarettist und Künstler. Mit seinen scharfen Beobachtungen und der zugespitzten Darstellung alltäglicher Situationen ermöglicht Gerhard Polt seinem Publikum einen tiefen Einblick in die menschliche Seele und hält ihm gleichzeitig einen Spiegel vor.

Auf Einladung der Bayerischen Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk, kamen am 26.04.2017 rund 250 Gäste in der Bayerischen Vertretung in den Genuss eines satirischen Abends auf höchstem Niveau. Unter dem Motto „Gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack“ traten gemeinsam mit Gerhard Polt auch die Well-Brüder aus’m Biermoos auf. Mit selbstgeschriebenen, gesellschaftskritischen Liedern brachten sie das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken. Im Gepäck hatten die Musiktalente zahlreiche Instrumente, von der Harfe über die Tuba bis zum Alphorn und teilten ihre Begeisterung für die Musik mit den Gästen. Gemeinsam mit Gerhard Polt bildeten die Well-Brüder ein unschlagbares Team und sorgten für einen anregenden sowie unterhaltsamen Abend.

Am 28.04.2017 gab die Bayerische Staatsregierung bekannt, dass Gerhard Polt im Rahmen des 29. Bayerischen Fernsehpreises für seine herausragenden Leistungen als Autor, Kabarettist und Schauspieler mit dem diesjährigen Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt wird. Die Preisverleihung findet am 19.05.2017 statt.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Brüsselbesuch der Preisträger Verfassungspreis "Jugend für Bayern"

Landtagspräsidentin Barbara Stamm begrüßte die Preisträger © FK/PH

Für ihr besonderes Engagement im Sinne des bayerischen Kulturstaatsgedankens wurden „De 11 Holledauer Spürnoasn“ mit dem Verfassungspreis „Jugend für Bayern 2016“ ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Mainburg hatten das Wörterbuch „Migraboarisch – das etwas andere Wörterbuch für alle heimischen und zuagroastn Buama und Madln in Bayern“ (Boarisch, Deutsch, Englisch, Kosovo-Albanisch und Türkisch) erstellt und wurden mit einer Reise nach Brüssel belohnt.

Auf dem Programm standen Besuche im Atomium, bei der Europäischen Kommission und beim Europäischen Parlament. In der Bayerischen Vertretung gratulierte Landtagspräsidentin Barbara Stamm der Gruppe zu ihrem wohlverdienten Preis.

Wertebündnis Bayern - Mundart wertvoll

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Landtagspräsidentenkonferenz am 03.04.2017

Die Präsidenten der Landtage der Deutschen Bundesländer und von Vorarlberg v.l.n.r: Harald Sonderegger (Vorarlberg), Gabriele Brakebusch (ST), Christian Weber (HB), Muhterem Aras (BW), Hendrik Hering (RP), Britta Stark (BB), Ralf Wieland (BE), Sylvia Bretschneider (MV), Carina Gödecke (NW), Bernd Busemann (NI), Carola Veit (HH) und Barbara Stamm (BY) ©FKPHIm Rahmen der Europakonferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der deutschen Landesparlamente, des Deutschen Bundestages und des Bundesrates in Brüssel trafen sich am 03.04.2017 die Landtagspräsidenten der Bundesländer in der Bayerischen Vertretung. Eröffnet wurde die Konferenz mit einer Rede des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Jyrki Katainen, zum Thema Industrie, Regionalförderung und Investitionen. Im Anschluss hielt EU-Kommissar Günther Oettinger einen Vortrag mit nachfolgender Gesprächsrunde über die Entwicklungsperspektiven der Europäischen Union, die Auswirkungen des Brexits auf den EU-Haushalt sowie die Information und Beteiligung der Landesparlamente. Des Weiteren diskutierten die Landtagspräsidenten anknüpfend an den Vortrag von Nicola de Michelis, Kabinettschef von Kommissarin Corina Creţu über das Thema Regionalpolitik. Am späten Nachmittag stand ein Besuch im Flämischen Parlament an, wo die Delegation vom dortigen Vorsitzenden Jan Peumans begrüßt wurde.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Die Zukunft der EU-Kohäsionspolitik nach 2020

Die Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk ©FKPHAufbauend auf der im September 2016 von mehr als 300 Regionen und Organisationen Europas unterzeichneten politischen Erklärung für eine starke erneuerte Regionalpolitik für alle Regionen nach 2020, stellten die Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Dr. Beate Merk, und Ulrich Beyer, Abteilungsleiter in der Sächsischen Staatskanzlei, der stellvertretend für den Sächsischen Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Dr. Fritz Jaeckel, gekommen war, die konkreten fachlichen Anliegen Bayerns und Sachsens zur Ausgestaltung der europäischen Strukturförderung nach 2020 am 22.03.2017 in der Bayerischen Vertretung vor.

Staatsministerin Dr. Merk betonte in ihrer Rede die Bedeutung der EU-Regionalpolitik für die Verbindung zwischen den Menschen in verschiedenen Regionen. Mithilfe der europäischen Strukturfonds-Mittel würden regionale Impulse gesetzt und wirtschaftliche, gesellschaftliche oder soziale Investitionen initiiert. Dabei habe die EU mit den Programmen ELER, EFRE oder ESF starke und bekannte Marken geschaffen, die unbedingt erhalten bleiben sollten. Staatsministerin Merk verwies auf das gemeinsame Eckpunktepapier Bayerns und Sachsens zur Ausgestaltung der europäischen Struktur- und Investitionsförderung ab 2021, in dem die Weiterführung einer bedarfsgerechten Förderung für alle Regionen in Europa gefordert würde sowie auf den „Gipfel der Regionen“ am 28.09.2016 in der Bayerischen Vertretung, bei dem beide Länder dieses Ziel zusammen mit über 300 weiteren europäischen Regionen hervorgehoben hätten. Sie plädierte dafür, auch künftig ein Fördergefälle zwischen unterschiedlich stark entwickelten Grenzregionen zu vermeiden.

Ulrich Beyer sprach sich dafür aus, gerade stärker entwickelte und sich dynamisch in diese Richtung entwickelnde Regionen weiterhin in ihrer Rolle als Lokomotiven zu unterstützen, damit sie ihre Zugkraft zugunsten weniger entwickelter Regionen entfalten könnten. Um Abwanderungstendenzen vorzubeugen hob auch er hervor, dass das Fördergefälle zwischen den einzelnen Regionen nicht zu groß werden dürfe. Damit die Regionen voneinander profitieren könnten, müsse nach dem People-to-people Ansatz vorgegangen werden und das über die Grenzen hinweg. In ihrer Keynote betonte EU-Kommissarin für Regionalpolitik Corina Creţu zu Beginn den maßgeblichen Beitrag der Europäischen Struktur- und Investitionsförderungen zur Stärkung Europas. Durch grenzübergreifende Förderungen schaffe man Brücken zwischen den einzelnen Regionen und erwirke auf diese Weise eine transnationale und interregionale Zusammenarbeit.

Im Anschluss diskutierten Staatsminister a.D. Erwin Huber, die Europaabgeordnete und Berichterstatterin zum Initiativbericht zur Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2020 Kerstin Westphal, Olga Letáčková, stellvertretende Ministerin für die Koordinierung der EU-Fördermittel und internationale Beziehungen im Ministerium für regionale Entwicklung der Tschechischen Republik, Stefan Lehner, Direktor in der Generaldirektion für Haushalt der Europäischen Kommission sowie Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank (SAB) weitere Positionen zur künftigen Ausgestaltung der EU-Kohäsionspolitik. Die zentrale Erwartung an die Kommission richtete sich dabei in erster Linie an eine auch in Zukunft alle Regionen umfassende europäische Kohäsionspolitik. Des Weiteren sei es wichtig, so Kerstin Westphal, MdEP, die Akteure vor Ort mit einzubeziehen, um individuellen Mehrwert für die spezifischen Regionen zu erzielen. Staatsminister a.D. Erwin Huber betonte, nur durch entsprechende Europäische Struktur- und Investitionsförderungen könne man in die Arbeitsplätze der Zukunft investieren und wachsende Disparitäten zwischen städtischem und ländlichem Raum durch Förderung von kleineren und mittelständischen Unternehmen verringern. Damit das gelinge, müsse der bürokratische Aufwand soweit wie möglich verringert werden, so die stellvertretende Ministerin Olga Letáčková.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Deutsche Delegation im AdR tagt in der Bayerischen Vertretung

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Deutschen Gruppe im AdR diskutierte Staatsministerin Dr. Merk aktuelle handelspolitische Themen ©FKPHStaatsministerin Dr. Beate Merk hatte am 22. März 2017 die Deutsche Delegation im Ausschuss der Regionen zu Gast in der Bayerischen Vertretung in Brüssel. Als Ehrengast der Sitzung begrüßte sie gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Gruppe, Heinz Lehmann, MdL, die EU-Kommissarin für Handel, Cecilia Malmström. Auf der Tagesordnung stand ein gemeinsamer Austausch zu aktuellen handelspolitischen Themen. Bei der anschließenden Plenartagung des AdR im Europäischen Parlament hatte Staatsministerin Dr. Merk die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Kollegen aus den Regionen.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

UAS4EUROPE: Taking Universities of Applied Sciences (UAS) to the next level

Kabinettsmitglied von EU-Forschungskommissar Carlos Moedas Keith Segueira zusammen mit dem Gastgeber Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst © Veldeman PhotoUm Lösungen für globale Probleme zu finden müsse man lokal beginnen, so die zusammenfassenden Worte der Moderatorin Charlotte Geerdink von SwissCore zur Podiumsdiskussion rund um das Thema „Taking Universities of Applied Sciences (UAS) to the next level: How to optimally participate in Horizon 2020 and beyond“. Darüber diskutierten am 15.03.2017 in der Bayerischen Vertretung als Gastgeber der Veranstaltung Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Luciana Vaccaro von der HES-SO University of Applied Sciences and Arts in der Westschweiz, Armando Pires, Vizepräsident des Hochschulnetzwerks EURASHE, Talita Soares von EARTO und Keith Sequeira Kabinettsmitglied von EU-Forschungskommissar Carlos Moedas, der eine Impulsrede hielt.

Die am 31.05.2016 lancierte Networking Plattform UAS4EUROPE gilt als starke Stimme der Hochschulen für angewandte Wissenschaften auf europäischer Bühne, vor allem in den Bereichen der angewandten Forschung und Innovation. Zudem sei es eine außergewöhnliche Stimme, so Keith Sequeira, da UAS4EUROPE in der Forschung direkt mit den jeweiligen Industrien zusammenarbeitet. Genau diese Involvierung der Studenten in den Forschungsprozess erachtet auch Armando Pires als besonders wichtig, um auf weite Sicht die Beschäftigungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt hochzuhalten. Luciana Vaccaro betonte, dass man gerade auf diese Weise das ultimative Ziel von Ökonomischen Wohlbefinden erreichen könne. Beginnen solle man dafür laut Talita Soares Schritt für Schritt auf lokaler Ebene, um anschließend zu Europäischer Stärke heranwachsen zu können. Demzufolge müsse Bildung erste Priorität sein, um im zweiten Schritt in die Forschung investieren zu können, so Staatssekretär Bernd Sibler. Weiter betonte er, dass auf regionaler Ebene die Gründung und Förderung mehrerer Hochschulen für angewandte Wissenschaften helfe, um die allgemeine Wohlstandssituation im Land zu fördern und die Konzentration von einzelnen zentralen Großstädten auf eine gleichmäßige Verteilung im Land zu verlagern, um gerade ein Flächenland wie Bayern gemeinsam wachsen zu lassen.

In Zukunft soll das schon jetzt sehr erfolgreiche EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“ auch außerhalb der bisher bestehenden, v.a. universitären Community bekannter gemacht werden. Im Zuge dessen riet Talita Soares dazu eine ständige Präsenz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften über Zahlen, Fakten und Resultate zu schaffen, um sich im Bewusstsein von Entscheidungsträgern auf EU-Ebene zu verankern.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

ERTRAC Jahreskonferenz 2017 zur Zukunft des europäischen Verkehrssystems

ERTRAC Annual Meeting 2017Am 08.03.2017 fand in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union die Jahreskonferenz 2017 der Technologieplattform für den Straßenverkehr (ERTRC) zum Thema „Digitalisation und Decarbonisation – Towards the future European Transport System“ statt. An der Konferenz nahmen rund 250 Verkehrsexperten aus den EU-Institutionen, der Wirtschaft und Wissenschaft sowie von Interessenverbänden teil. Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen standen die Herausforderungen von Digitalisierung und Dekarbonisierung bei der Gestaltung eines wettbewerbsfähigen europäischen Verkehrssystems.

Zur Einführung betonte Europaabgeordneter Markus Ferber, dass neue revolutionäre Ideen und ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich seien, damit Europa seine Führungsrolle in der Automobilproduktion behalte. Nikolaus von Peter, Mitglied im Kabinett von EU-Kommissarin Violeta Bulc, wies auf das Mobilitätspaket der Kommission hin, das Ende Mai 2017 mit dem Ziel eines sauberen, effizienten und sicheren Straßenverkehrs vorgelegt werde. Das zweite Paket werde im November 2017 präsentiert. Im Jahr 2018 stehe dann die Verbesserung des intermodalen Verkehrs im Fokus. Clara de la Torre von der Generaldirektion Forschung und Innovation der Kommission betonte die Bedeutung von Forschung und Entwicklung für das Verkehrssystem der Zukunft. Dabei sei eine aktive Zusammenarbeit mit allen Partnern aus der Industrie, den Mitgliedstaaten und auf internationaler Ebene erforderlich.

Der erste Themenschwerpunkt bildete Dekarbonisierung und Energieeffizienz. Detlef Stolten vom Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK) Jülich wies darauf hin, dass die CO2-Emissionen für stabile Klimabedingungen bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 80-95% zurückgehen müssten. Zissis Samaras, Vizepräsident von ERTRAC, betonte hingegen die weiterhin große Bedeutung von Verbrennungsmotoren. Die Herausforderung bestehe darin, deren Effizienz zu steigern. Der Markt für Elektrofahrzeuge entwickele sich hingegen nur langsam, wie Gereon Meyer von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH feststellte. Enrique Meroño von Iberdrola erklärte, dass der Anstieg des weltweiten Energiebedarfs durch Elektrofahrzeuge deutlich geringer ausfalle und durch den Energiesektor aufgefangen werden könne. Gleichzeitig wies der Vorsitzende von ERTRAC Stephan Neugebauer auf den Wettbewerb für alle Verkehrsträger um erneuerbare Energien hin.

Im zweiten Teil befassten sich die Teilnehmer mit vernetztem und automatisiertem Fahren. Dirk Wisselmann von BMW stellte den aktuellen Stand der Technik vor, bei dem der Fahrer das Fahren zwar an das Fahrzeug delegieren könne, aber weiterhin selbst kontrollieren müsse. Insbesondere rechtliche und ethische Fragen bedürften noch einer eingehenden Diskussion. Philippe Gougeon von Valeo zeigte den Wandel zur neuen, nutzerzentrierten Mobilität auf, die mit einem personalisierten Ansatz das Fahrerlebnis verbessern solle. Mats Rosenquist von Volvo betonte, dass im Bereich der Schwerlastfahrzeuge ein klarer Schwerpunkt auf der Verkehrssicherheit läge. Dabei kämen bereits automatische Systeme zum Einsatz. Bernd Datler von ASFINAG wies auch darauf hin, dass das Nebeneinander von automatisch fahrenden und herkömmlichen Fahrzeugen Herausforderungen bei der Steuerung des Verkehrsflusses mit sich bringen würden.

Der Vorsitzende von ERTRAC Stephan Neugebauer unterstrich abschließend nochmals, dass eine Kooperation der verschiedenen Stakeholder, insbesondere der Automobil- und Telekommunikationsindustrie sowie der EU-Institutionen und den nationalen Regulierungsbehörden, unerlässlich für eine wettbewerbsfähige Zukunft des europäischen Verkehrssystems sei.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Abendveranstaltung der Reihe „Think Digital!“ zu Smart Cities in Europa

Svetoslav Mihaylov, COM im Gespräch mit dem Moderator Paul MacDonnell ©Hamadi ZnaidiAm 06.03.2017 hat die Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, Siemens, Google und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zum Thema „Smart Cities in Europe – a safer, more sustainable and comfortable life in a digital city of the future“ der neuen Veranstaltungsreihe „Think Digital!“ geladen. Die Veranstaltung mit rund 200 Gästen und Fachexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung führte die Ergebnisse zweier vorangegangener Workshops zu „Smart buildings“ und „Smart mobility“ zusammen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit moderne Konzepte zur Energieeinsparung und die Digitalisierung des Verkehrs zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen können. Hierzu stellte die Politikberaterin des kommunalen Netzwerks EUROCITIES Federica Bordelot in einem Impulsvortrag die Grundlagen einer Smart City am Beispiel mehrerer europäischer Städte vor. Danach berichtete Stadtbaurätin Prof. Dr. Elisabeth Merk, wie die Landeshauptstadt München das Konzept im Projekt „Smarter together“ aktiv umsetzt. Durch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren sollen in einem Stadtteillabor innovative Ideen zur Gebäudesanierung, geothermischen Energiegewinnung, Nachbarschaftshilfe und intelligenten Straßenbeleuchtung modellhaft umgesetzt werden.

An der anschließenden Podiumsdiskussion zu den Chancen und Herausforderungen bei der Entwicklung von Smart Cities nahmen neben den beiden Impulsrednerinnen auch die Europaabgeordnete Eva Maydell und von der Europäischen Kommission Svetoslav Mihaylov sowie die Direktorin für Stadtentwicklung und Smart Cities bei Siemens Julie Alexander und der Vizepräsident von EMEA Telensa David Brown teil. Die Diskussion wurde vom Vorsitzenden der Global Digital Foundation Paul MacDonnell moderiert.

Europaabgeordnete Eva Maydell wies auf die besondere Bedeutung junger Menschen bei der Umsetzung digitaler Lösungen für Smart Cities hin. Svetoslav Mihaylov betonte, dass die Kommission regionale Partnerschaften und kommunale Initiativen bei der Entwicklung von Smart Cities aktiv unterstütze. Stadtbaurätin Prof. Dr. Merk unterstrich, dass zu strikte Regeln die Erprobung von innovativen Konzepten behindern könne und ein ganzheitlicher Ansatz bei der Realisierung einer Smart City erforderlich sei. Federica Bordelot forderte, auch künftig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren zu fördern. Technologische Lösungen seien danach kein Selbstzweck, sondern müssen der Verbesserung der Lebensqualität in Städten dienen und sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Julie Alexander plädierte für einen aufgeschlossenen Blick in die Zukunft. Es führe kein Weg an der Digitalisierung der Städte vorbei.

Die kommenden Veranstaltungen der Reihe „Think Digital!“ werden am 28.06. und 08.11.2017 in der Bayerischen Vertretung stattfinden.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Landcare Europe – Neues Finanzierungsmodell zur Honorierung von Umweltleistungen in der Landwirtschaft

Am 06.02.2017 fand in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der EU auf Einladung des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL) eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Landcare Europe – Neues Finanzierungsmodell zur Honorierung von Umweltleistungen in der Landwirtschaft“ statt, eine Initiative, die die proeuropäische Idee stärken soll, wie der Vorsitzende des DVL, MdB Josef Göppel in seiner Begrüßung hervorhob.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Die Zukunft der Arbeit in Europa

Kommissar Günther Oettinger und Staatsministerin Emilia Müller lauschen den Ausführungen von Startup-Gründer Philipp Benkler ©FKPH

Die voranschreitende Digitalisierung beeinflusst nachhaltig und tiefgreifend die Arbeitswelt. Feste Arbeitszeiten und Arbeitsorte werden zunehmend flexibler und weichen neuen Beschäftigungsformen jenseits des normalen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses. Was das für die Arbeitswelt der Zukunft bedeutet diskutierte die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller, bei einer Veranstaltung mit dem Digitalverband Bitkom zur „Zukunft der Arbeit in Europa“ am 1.2.2017 in der Bayerischen Vertretung mit dem Kommissar für Haushalt und Personal, Günther Oettinger, den Abgeordneten des Europäischen Parlaments Jutta Steinruck und Sven Schulze sowie dem Startup-Gründer Philipp Benkler.

Im Zentrum der Debatte standen die Chancen und Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung im Arbeitsleben. Staatsministerin Müller rief dazu auf, die kommende Veränderung aktiv mitzugestalten und Betroffene zu Beteiligten und Mitwirkenden zu machen. Zudem erfordere die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt moderne Leitplanken. Die EU-Kommission habe die Herausforderungen einer Digitalisierung der Arbeitswelt zwar im Rahmen ihrer Konsultation über die Schaffung einer europäischen Säule sozialer Rechte angesprochen. Neue Vorschriften aus Europa bedürfe es angesichts der geltenden Zuständigkeiten und des Subsidiaritätsprinzips aber nicht. Bayern habe dies mit seinem Positionspapier zur sozialen Säule klar zum Ausdruck gebracht. Vielmehr seien die Mitgliedstaaten und auch die Regionen gefordert. Es müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine ständige berufliche Weiterbildung ermöglichen, und somit die Entstehung neuer qualifizierter Arbeitsplätze begünstigen. Um dies zu gewährleisten setze sich Bayern speziell für die Förderung von Medienkompetenzen und die frühe digitale Bildung ein. Zudem sei der Arbeitsmarktfonds im Jahr 2016 ausdrücklich für Projekte geöffnet worden, welche die Digitalisierung der Arbeitswelt in Angriff nähmen. Staatsministerin Müller plädierte abschließend für eine Ermöglichungs- statt einer Verhinderungskultur.

Zurück blättern
Weiter blättern
Seite drucken
Seite empfehlen
Link kopieren
Vollbildansicht

Auftaktveranstaltung des Forums Innere Sicherheit zur Umsetzung der Europäischen Sicherheitsunion

V.l.n.r.: Barbara Schretter, Leiterin der Bayerischen Vertretung, Kabinettchef James Morrison, Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, Moderatorin Rosa Balfour, Monika Hohlmeier, MdEP, Stephan Mayer, MdB ©FKPH

„Zwei Jahre nach Charlie Hebdo – Antworten auf ein verändertes Sicherheitsumfeld“ – zu diesem Thema hatten am 24.01.2017 die Vertretung des Freistaates Bayern zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Hanns-Seidel Stiftung im Rahmen ihrer Auftaktveranstaltung zur Konferenzserie Forum Innere Sicherheit eingeladen. Das neue Konzept umfasst sowohl einen Expertenworkshop als auch eine Abendveranstaltung zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse.

Am Workshop nahmen hochrangige Vertreter aus den EU-Institutionen, internationalen Organisationen, der Ständigen Vertretungen der Mitgliedstaaten sowie der deutschen Länder teil. Ziel war es, die unterschiedlichen Experten auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene zu einem intensiven Austausch zum Thema Sicherheit zusammenzubringen. Dazu fanden zwei Sitzungen statt. Zunächst stellte Julian Siegl, Mitglied des Kabinetts des Sicherheitskommissars Sir Julian King, die aktuellen Sicherheitskonzepte der Kommission vor. Im zweiten Teil referierte Kriminaldirektor Lothar Köhler vom Bayerischen Landeskriminalamt über deren nationale Umsetzung. Es bestand Einigkeit, dass grundsätzlich eine große Kooperationsbereitschaft beim Thema Sicherheit bestehe, der Informations- und Datenaustausch allerdings noch zu verbessern sei.

Auf dem hochrangig besetzten Podium diskutierten am Abend vor rund 250 Gästen der Bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, der Kabinettchef des Sicherheitskommissars Sir Julian King, James Morrison, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Stephan Mayer, MdB, sowie die innenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Gruppe der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Monika Hohlmeier, MdEP, welche Aufgaben sich auf Grund der veränderten Sicherheitslage auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene stellen.

Justizminister Prof. Dr. Bausback betonte die unerlässliche Bedeutung einer starken Justiz für einen wehrhaften Rechtsstaat. Nur wenn Sicherheit gewährleistet sei, könnten die Bürgerinnen und Bürger auch in Freiheit leben. In Bayern wurde beispielsweise die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus gegründet, ein Gesamtkonzept „Präventions- und Deradikalisierungsnetzwerk gegen Salafismus" erstellt und mehr Personal bei Polizei und Justiz eingestellt. Kabinettchef Morrison betonte, dass die Europäische Union als einer ihrer Aufgaben verstehen würde, die Mitgliedstaaten bei dem derzeit für die Menschen am wichtigsten Thema – die Innere Sicherheit – zu unterstützen. Die Kommission werde alle Anstrengungen unternehmen, um zur Verbesserung der Sicherheitslage beizutragen.

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer appellierte für eine stärkere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten untereinander und begrüßte beispielsweise die Einführung eines europäischen Ein- und Ausreisesystems. Zudem sah er auf nationaler Ebene weiteren Handlungsbedarf und sprach sich für einen neuen Haftgrund für Gefährder sowie eine verschärfte Residenzpflicht für Ausreisepflichtige aus. Die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier betonte, dass in den letzten zweieinhalb Jahren mehr im Bereich Sicherheit auf europäischer Ebene unternommen wurde, als in den vergangenen zwanzig Jahren. Sie forderte eine gesetzliche Verpflichtung der Sicherheitsbehörden zum Daten- und Informationsaustausch und plädierte dafür, sich durch eigene Kompetenzen unabhängiger von US-Behörden zu machen. Dabei spiele auch die zivil-militärische Zusammenarbeit in Europa eine entscheidende Rolle.V.l.n.r.: Monika Hohlmeier, MdEP, Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback, MdL, Frau Rosa Balfour, Stephan Mayer, MdB und Kabinettchef James Morrison ©FKPH

Zurück blättern
Weiter blättern

Anzahl der Einträge: 104