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Pressemitteilungen

Staatsministerin Dr. Beate Merk fordert nach jüngstem Unicef-Befund noch stärkeres Engagement für Kinder und Jugendliche in Krisengebieten / Merk: „Kindern und Jugendlichen in Krisengebieten Zugang zu Bildung und Ausbildung eröffnen“ / Freistaat unterstützt Unicef-Projekt für 6.000 Kinder und Jugendliche im Nordirak

28. Dezember 2017

Staatsministerin Dr. Beate Merk fordert ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche in Kriegs- und Krisengebieten. Mit Blick auf den jüngsten Befund des UN-Kinderhilfswerks Unicef, wonach Jungen und Mädchen weltweit in Kriegen und Konflikten immer häufiger gezielt zu Opfern gemacht werden, rief die Ministerin dazu auf, die Menschen in Krisengebieten und den angrenzenden Staaten noch mehr zu unterstützen.

Merk: „Kinder sind im Krieg diejenigen, die am schlimmsten leiden. Die zunehmende Brutalität gegen Jungen und Mädchen in Kriegsgebieten ist schockierend. Die Taktik vieler Konfliktparteien, Kinder als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen oder sie unter Gewaltanwendung als Selbstmordattentäter oder Soldaten einzusetzen, halte ich für besonders verabscheuungswürdig. Bei diesen Verbrechen ist die gesamte internationale Gemeinschaft gefordert. Unabhängig davon können wir aber dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen in den Krisengebieten zu verbessern. Hier hat der Freistaat Bayern unter den deutschen Ländern eine Vorreiterrolle inne. Im Nordirak finanziert Bayern mit 2,5 Millionen Euro ein Unicef-Projekt, das 6.000 Kindern und Jugendlichen erstmals nach längerer Zeit wieder einen geregelten Schulbesuch ermöglicht. 200 Jugendliche und junge Erwachsene werden gezielt in den Fächern Englisch und IT/Computer unterrichtet. Von der bayerischen Förderung profitieren zudem 300 Lehrerinnen und Lehrer, die dringend gebraucht werden, um die vielen Kinder in Flüchtlingsunterkünften zu unterrichten. So schaffen wir Perspektiven für junge Menschen und die Grundlage für eine bessere Zukunft."

Der Freistaat Bayern hat ein Sonderprogramm zur Bekämpfung von Fluchtursachen geschaffen, durch das mit Mitteln im Gesamtumfang von 20 Millionen Euro (verteilt auf die Jahre 2017 und 2018) im Nordirak, im Libanon, in Tunesien und im Senegal Projekte gefördert werden, vorrangig in der Wasser- und Gesundheitsversorgung, der schulischen und beruflichen Bildung sowie zur Verbesserung von Verwaltungsstrukturen. Staatsministerin Dr. Beate Merk verantwortet die Umsetzung und arbeitet dabei eng mit der Bundesregierung und bewährten Hilfsorganisationen wie dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zusammen.