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Dialog unter der Kuppel

„Wachstum neu denken: Nachhaltige Werte, kreatives Leben, Kraft zur Zukunft”

Veranstaltung vom 21.April 2010

Neben dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer waren die Gesprächspartner:

Barbara Kuxvergrößern

Frau Barbara Kux, MBA
(Vorstand Siemens für Supply Chain Management und Chief Sustainability Officer)

Kernthese:

Gemeinsames Handeln macht nachhaltiges Wachstum möglich.
Nachhaltiges Wachstum ist möglich – im Dreiklang von People – Planet – Profit. Alle notwendigen Technologien für Klima- und Umweltschutz sind heute bereits vorhanden. Sie müssen nur konsequent eingesetzt werden. Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen dazu ihre jeweilige Rolle annehmen und ausfüllen.

 

Meinhard Miegelvergrößern

Herr Prof. Dr. Meinhard Miegel, B.A.
(Vorstandsvorsitzender, Denkwerk Zukunft)

Kernthese:

Dreh- und Angelpunkt des bisherigen Wachstumskonzepts ist die Mehrung materiellen Wohlstands. Mit diesem Konzept ist die Menschheit in eine Sackgasse geraten. Denn es zerstört – in den Worten der Bundeskanzlerin – seine eigenen Grundlagen.
Wachstum und Wohlstandsmehrung werden deshalb einen fundamentalen Bedeutungswandel erfahren (müssen). Wachsen muss vor allem die Fähigkeit des Menschen, mit einem sehr viel geringeren Ressourceneinsatz seine materiellen Bedürfnisse zu befriedigen. Das gilt nicht nur relativ, sondern auch absolut. Und wachsen muss darüber hinaus seine Fähigkeit, materielle Wohlstandseinbußen durch immaterielle Wohlstandsgewinne auszugleichen. Das erfordert nachhaltige Veränderungen von Sicht- und Verhaltensweisen. Betroffen hiervon sind namentlich die derzeit materiell wohlhabenden Völker.

Publikation (Auswahl):
Meinhard Miegel: Exit. Wohlstand ohne Wachstum. Propyläen-Verlag, 2010

 

Prof. Franz Josef Radermachervergrößern

Herr Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher
(Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung Ulm, Global Marshall Plan)

Kernthese:

Die Zukunft hängt ab von Entscheidungen der Weltgemeinschaft mit den möglichen Entwicklungen ökologischer Kollaps, Brasilianisierung, Welt in Balance.
Welt in Balance setzt eine an Weltethosansprüche und an die Idee der Weltinnenpolitik orientierte Global Governance voraus, die im ökonomischen Bereich zu einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft führt.
Innovationen in Technik und Governance beinhalten in dieser Situation das Potential eines doppelten Faktor 10 über die nächsten 70 Jahre: Verzehnfachung der Weltwirtschaftsleistung bei gleichzeitiger Verzehnfachung der Ökoeffizienz und Herbeiführung eines weltweiten balancierten Wohlstands in Frieden mit der Umwelt: ökosozial statt marktradikal.

Publikationen (Auswahl):
Aktueller Aufsatz (April 2010)
Radermacher, F. J., Marianne Obermüller, Peter Spiegel: Global Impact – Der neue Weg zur globalen Verantwortung. Hanser Verlag, 2009
Radermacher, F.J., Bert Beyers: Welt mit Zukunft – Überleben im 21. Jahrhundert. Murmann Verlag, Hamburg, März 2007
Radermacher, F.J.: Balance oder Zerstörung: Ökosoziale Marktwirtschaft als Schlüssel zu einer weltweiten nachhaltigen Entwicklung. Ökosoziales Forum Europa (ed.), Wien, 2002

 

Sigmund Gottlieb

Herr Sigmund Gottlieb
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