Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A
Initiativen

Was ist das Bürgergutachten?

Das Bürgergutachten ist eine Form der Bürgerbeteiligung. Es bietet ein Verfahren, die Überzeugungen und den Sachverstand eines weitgehend repräsentativen Querschnitts der Bevölkerung zur Geltung zu bringen.

Warum das Bürgergutachten?

Mit dem Bürgergutachten sollen Bürgerinnen und Bürger noch stärker in den politischen Entscheidungsprozess eingebunden werden und unmittelbar mitreden können. Mit Hilfe des Bürgergutachtens kann die Staatsregierung wertvolle Einschätzungen und Impulse seitens der Bürger Bayerns zur politischen Zukunftsgestaltung unseres Landes gewinnen. Durch die Zufallsauswahl der Teilnehmer kann eine möglichst große Bandbreite an teilnehmenden gesellschaftlichen Gruppen gewährleistet werden und es können die vielfältigen Potenziale an Wissen, Erfahrungsschatz und Kreativität genutzt werden. Die Vorschläge der Bürgergutachter stehen damit auf einer breiten, tragfähigen Basis.

Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein sagte in seiner Regierungserklärung am 15. November 2007: “Vielfach wird Politikverdrossenheit und eine Teilung der Gesellschaft in ›die da oben‹ und ›die da unten‹ beklagt. Deshalb möchte ich Bürger am politischen Entscheidungsprozess beteiligen. Ich werde daher ein Bürgergutachten auf den Weg bringen, damit die Meinung der Bürger genauso in politische Entscheidungen über Zukunftsfragen einfließen kann wie die Meinung von Politikern, Wissenschaftlern und anderen Experten.”

Seit wann gibt es Bürgergutachten?

Im Jahr 2001 war Bayern das erste Land, welches das Verfahren des Bürgergutachtens (damals im Rahmen des “Bürgergutachtens zum Verbraucherschutz”) angewandt hat.

Beim aktuellen Bürgergutachten ist es deutschlandweit das erste Mal überhaupt, dass Bürgerinnen und Bürger nicht nur an einem bestimmten Thema, sondern an den Grundsätzen und Grundzügen der Landespolitik mitarbeiten.