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Pressemitteilungen

„Klares Bekenntnis zu Spitzenforschung und Innovation“ – Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Marion Kiechle bei der Grundsteinlegung des Instituts für Chemische Epigenetik (ICEM) der LMU in Großhadern-Martinsried

11. Juni 2018

MÜNCHEN. Der HighTech Campus der LMU ist einmalig in Europa. Seine Schwerpunkte sind die Humanwissenschaften, die Biowissenschaften und die medizinorientierten Naturwissenschaften. Der Freistaat Bayern hat hier in den vergangenen Jahren mit Beteiligung des Bundes über eine Milliarde Euro allein in Große Baumaßnahmen investiert. Der Standort ist dadurch längst über die Stadtgrenze nach Planegg-Martinsried hinausgewachsen. „Ich freue mich sehr, diese Entwicklung auf dem Campus Großhadern heute fortzusetzen und den Grundstein für das Institut für Chemische Epigenetik der LMU zu legen. Dadurch erschließen wir ein neues Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen Chemie und Biologie und machen es international sichtbar. Die Fakultät für Chemie und Pharmazie ist damit zukunftssicher aufgestellt und wird noch attraktiver“ so die Wissenschaftsministerin.

Das zukünftige Institut für Chemische Epigenetik der LMU wird andere deutsche Forschungsinitiativen in diesem Bereich sinnvoll ergänzen. Das Gebiet der Epigenetik ist eines der derzeit spannendsten Forschungsfelder mit großem Potential: Hier werden sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Organischer Chemie und Bio-Imaging genauso wie mit Biosynthese-Forschung und der Elektronenmikroskopie beschäftigen. Ziel ist es, die Funktionen der modifizierten DNA- und RNA-Basen in der Zelle aufzuklären und die chemische Informationsebene an den Nukleinsäuren oberhalb der Sequenzinformation zu entschlüsseln. Forschung birgt großes Potential für die Medizin: Zum Beispiel in der Krebstherapie und bei der Behandlung von Typ-1 Diabetes sowie unterschiedlichster neuronaler Erkrankungen. Das Leuchtturmprojekt hat sich im hoch kompetitiven Forschungsbauwettbewerb durchgesetzt und wird daher seitens des Bundes mitfinanziert. „Der Freistaat investiert für den Bau selbst rund 20 Millionen Euro und bekennt sich klar zu Spitzenforschung und Innovation“ sagte Kiechle bei der Grundsteinlegung.

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers