Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse- Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Hinweis schliessen
 

Metanavigation - Service-Menue

Suche

A   A   A

Huml: Altenpfleger flächendeckend nach Tarif bezahlen – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin fordert zügige Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen zur Pflege

14. Juni 2018

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml dringt darauf, die Bezahlung in der Altenpflege nach Tarif zügig einzuführen. Huml betonte am Donnerstag anlässlich einer Fachtagung in Nürnberg: "Unsere Wertschätzung für die Beschäftigten in der Altenpflege muss sich auch beim Gehalt widerspiegeln. Im Berliner Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, gemeinsam mit den Tarifpartnern dafür zu sorgen, dass Tarifverträge in der Altenpflege flächendeckend eingeführt werden. Hier ist jetzt die Bundesregierung am Zug!"

Die Ministerin unterstrich: "Die Pflegekräfte sind eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Ihre Arbeit wird mit Blick auf die demografische Entwicklung zukünftig noch an Bedeutung gewinnen. Es muss das gemeinsame Ziel sein, den Pflegeberuf attraktiv zu gestalten. Alle Verantwortlichen - allen voran im Bund und bei den Tarifparteien - müssen noch mehr tun, damit Pflegekräfte gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung für ihre verantwortungsvolle Aufgabe erhalten."

Schon im April hatte das bayerische Kabinett ein umfassendes Pflege-Paket für Bayern auf den Weg gebracht. Dabei hat der Freistaat den Bund aufgefordert, gemeinsam mit den Tarifpartnern dafür zu sorgen, dass in der Altenpflege flächendeckend nach Tarif bezahlt wird.

Huml ergänzte: "Was wir vereinbart haben, muss nun schnell bei den Pflegekräften ankommen. Das gilt auch für weitere Maßnahmen, die wir in Berlin verabredet haben - zum Beispiel eine Ausbildungsoffensive, ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit für Beschäftigte in der Pflege und eine bessere Weiterqualifizierung von Pflegehelferinnen und Pflegehelfern."

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers