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Herrmann beim 68. Bayerischen Schützentag in Landshut

9. Juni 2018

+++ „Das Ziel immer vor Augen, eine ruhige Hand und gute Nerven behalten. So lernt man in Bayerns Schützenvereinen erfolgreich zu sein. Und neben dem Sport werden hier auch Tradition und Geselligkeit gelebt. Unsere Schützenvereine sind damit eine starke Stütze unserer Gesellschaft, wo Brauchtum gepflegt und Werte gefestigt werden.“ Mit diesen Worten würdigte Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann auf dem 68. Bayerischen Schützentag den herausragenden Stellenwert, den die Schützenvereine in Bayern gerade auch in heutigen Zeiten einnehmen. „Ob jung oder alt, Mann oder Frau, ansässig oder zugezogen, ob im Spitzen- oder im Breitensport: In den bayerischen Schützenvereinen findet jeder eine Heimat. Mehr Integration geht nicht“, betonte der Minister. Wichtiger Partner des Freistaats in allen Belangen des Schützenwesens sei dabei vor allem der Bayerische Sportschützenbund (BSSB). Herrmann: „Der BSSB leistet überaus wertvolle Arbeit und prägt das bayerische Schützenwesen mit großartigem Einsatz. Dafür gebührt allen im BSSB Engagierten höchste Anerkennung.“ +++

Bayern profitiere von den vielen Schützenvereinen landauf und landab, ist Herrmann überzeugt, denn hier werde Solidarität, Kameradschaft und Bürgersinn gelebt. Damit die Begeisterung für den Schützensport und das aktive Vereinsleben in Bayern auch künftig erhalten bleibe, investiere der Freistaat daher bewusst in die Rahmenbedingungen, wie beispielsweise unverzichtbare Spezialsportstätten. „Allein für den vereinseigenen Schießstättenbau haben wir im letzten Jahr rund 1,8 Millionen Euro bereitgestellt und heuer wollen wir sogar noch drauflegen“, verkündete der Minister stolz.

Wie der Innenminister erläuterte, beruht das Schützenwesen in Bayern auf einer mehr als 700 Jahre alten Tradition. Ursprünglich aus einem Landaufgebot von Bauern gegründet, sollten die Schützen Haus, Hof und das ganze Bayernland verteidigen. „Die Zeiten haben sich zum Glück geändert und Bayern kann sich rühmen, das sicherste Bundesland in Deutschland zu sein. Doch unsere Schützen leisten mit ihrer Kunst noch immer Großartiges: im Spitzen- und Breitensport, vom Training über Rundenwettkämpfe bis hin zu Olympia. Bayern kann nach wie vor stolz auf seine Schützen sein!“, unterstrich Herrmann.

Sport, wie der in Schützenvereinen ausgeübte, habe aber nicht nur die Funktion eines attraktiven Freizeitangebotes, sondern sei auch für das ehrenamtliche Engagement in Bayern von maßgeblicher Bedeutung, hob der Minister hervor. „Unter dem Dach des Bayerischen Sportschützenbundes sind rund 4.600 Vereine organisiert. Ihre Mitglieder sind leuchtende Vorbilder für bürgerschaftlichen Einsatz. Sie pflegen unsere Traditionen, leben Sportsgeist und Fairness und machen unser Land so lebens- und liebenswert, wie es ist“, lobte Herrmann die Sportschützen. Nicht umsonst sei das Schützenwesen in Deutschland Ende 2015 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden. „Und das ist nur einer von vielen guten Gründen für uns, diese Traditions- und Sportvereine weiterhin kräftig zu fördern und zu unterstützen“, versicherte Herrmann.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers