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Pressemitteilungen

Herrmann bei Verleihung Innovationspreis Cluster Bahntechnik

31. Juli 2015

+++ "Die Innovationskraft unserer bayerischen  Verkehrs- und Logistikbranche ist ungebrochen. Dabei beweisen die Produkte unserer heutigen Preisträger: Durch den Einsatz neuer Technologien lassen sich auch im Bahnverkehr nachhaltige Verbesserungen erzielen und Kosten senken." Mit diesen Worten hat Bayerns Innen- uns Verkehrsminister Joachim Herrmann den Preisträgern gratuliert, die vom Center for Transportation & Logistics Neue Adler e.V. (CNA) für Innovationen im Bahnverkehr ausgezeichnet wurden. Im Nürnberger DB-Museum beglückwünschte Herrmann die DB Regio Franken, die ALSTROM Lokomotiven Service GmbH und die DAL Structured Finance GmbH zum CNA-Sonderpreis für die erste Rangierflotte mit Hybridantrieb, die für den Einsatz in Personenbahnhöfen zugelassen wurde. Der TOGE Dübel GmbH und der Professor Feix Ingenieure GmbH gratulierte Herrmann zum Innovationspreis für eine neue Technologie zur Verstärkung von Betonbrücken mit Stahlbauteilen und Verbundankerschrauben. +++

Die neuen Rangierlokomotiven mit Hybridantrieb verbrauchen laut Herrmann bis zu 50 Prozent weniger Treibstoff als herkömmliche Triebwagen. Dadurch lassen sich die Schadstoffemissionen um bis zu 70 Prozent sowie die Lärmemissionen senken. Herrmann: "Ein solches Vorhaben ist einmalig in Deutschland. Das ist ein erster Schritt in Richtung emissionsfreier Schienenverkehr. Auch deshalb hat sich der Freistaat entschlossen, das Projekt mit 675.000 Euro zu fördern." Die neuen Lokomotiven werden in den kommenden acht Jahren in Nürnberg und Würzburg auf ihre Praxistauglichkeit getestet. "Damit ist Franken 180 Jahre nach der ersten Zugfahrt in Deutschland erneut Pionierregion bei der Weiterentwicklung des Schienenverkehrs", so Herrmann weiter.

Zum CNA-Innovationspreis an die TOGE Dübel GmbH und die Professor Feix Ingenieure GmbH stellte der Verkehrsminister fest: "Mit ihrem Konzept zur Verstärkung von Betonbrücken sind Sie direkt am Puls der  Zeit. Denn in den kommenden Jahren muss die Bahn zahlreiche marode Eisenbahnbrücken sanieren." Zwar hätten Bund und DB heuer eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen, wonach in den kommenden Jahren mindestens 875 Eisenbahnbrücken voll- oder teilsaniert  werden. "Aber das reicht noch lange nicht aus. Deshalb sehe ich einen großen Bedarf nach Ihrer neuen Methode, die Tragfähigkeit alter Brücken wiederherzustellen", so der Minister. Laut Herrmann wurde bei einem Pilotprojekt festgestellt, dass eine eigentlich für den Abriss vorgehsehen Brücke nach der Verstärkung um bis zu 25 Jahre länger genutzt werden kann. Die Kosten betrugen dabei lediglich zehn bis 20 Prozent eines Ersatzbaus. Herrmann: "Das ist eine starke Ansage. Meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser erfolgreichen fränkisch-oberbayerischen Kooperation!"

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers