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Veranstaltungen - Bayern in Brüssel

„Friends of EUSALP –Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“

Dr. Franz Rieger, MdL stellte in seiner Keynote eines der Hauptziele unter dem Bayerischen Vorsitz vor: Man wolle die Finanzierung für Projekte der makroregionalen Strategien verbessern ©Vivian HertzvergrößernAls Antwort auf die im Alpenraum aufgrund seiner besonderen geographischen und natürlichen Gegebenheiten auftauchenden Herausforderungen bietet die europäische Alpenstrategie (EUSALP) die Möglichkeit, diese in enger Zusammenarbeit mit anderen Staaten und Regionen des Alpenraumes anzugehen und so den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kern Europas zu stärken. Zum 1. Januar 2017 hat Bayern den Vorsitz über die EUSALP übernommen. Allerdings setzt der Erfolg der makroregionalen Strategien neben dem Engagement aller Beteiligten auch eine angemessene Finanzausstattung für die Projektarbeit voraus. EU-Gelder können aber bislang nicht ausreichend erschlossen werden. Ziel der Veranstaltung „Friends of EUSALP – Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“ am 10.05.2017 war es, im Kontext der aktuellen Diskussion über die Zukunft der EU-Regionalpolitik die bayerischen Positionen vorzustellen und mit der Europaparlamentariergruppe „Friends of EUSALP“ und anderen Vertretern der EU-Institutionen zu diskutieren.

In seiner Keynote legte Dr. Franz Rieger, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten im Bayerischen Landtag, eines der Hauptziele unter dem Bayerischen Vorsitz fest: Man wolle die Finanzierung für Projekte der makroregionalen Strategien verbessern. Ein grundlegender Schritt dahingehend wäre es, die bestehenden EU-Fonds gezielter auf die Strategien auszurichten. Herbert Dorfmann, MdEP und Mitbegründer der „Friends of EUSALP“, stellte die Positionen des Europäischen Parlaments zum Thema vor und setzte sich für den Erhalt der europäischen Interreg-Förderprogramme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ein. Diese hätten durch die Förderung von Annäherung, Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg wie wenige andere EU-Instrumente zum Abbau von Grenzen in Europa beigetragen. Auch dem EFSI sollte in diesem Zusammenhang ein größeres Augenmerk gewidmet werden. Neben dem Zugriff auf EU-Fonds wie EFRE, ESF und ELER wäre es für die Regionen zudem wichtig, vermehrt von den nationalen und regionalen Förderprogrammen zu profitieren, so Moray Gilland, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung.

Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel, hingegen begrüßte die Überlegungen der Europäischen Kommission für eine interregionale Investitionsplattform, die alle Regionen zusammenführe und eine Kooperation erleichtere. Letztendlich aber, so Dr. Peter Eggensberger, Nationaler Co-Koordinator für EUSALP, der damit den Tonus aller aufgriff, müsse der Zugang zu den Fördertöpfen allgemein verbessert, flexibilisiert und vereinfacht werden. Es handle sich hierbei um keine Bitte um Almosen, brachte Mercedes Bresso, MdEP, Berichterstatterin für die EU-Strategie für den Alpenraum im Europäischen Parlament die Diskussion auf den Punkt. Vielmehr sei es ein Anliegen der Regionen des Alpenraums, den Alpenraum als einen der wichtigsten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Motoren Europas weiter zu stärken.



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Dr. Franz Rieger, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten im Bayerischen Landtag, Herbert Dorfmann, MdEP, Mitbegründer der „Friends of EUSALP“-Gruppe im Europäischen Parlament, Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union, Dr. Peter Eggensberger, Nationaler Co-Koordinator für EUSALP, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Hendrik Kafsack, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Moray Gilland, Leiter des Referats für Politikentwicklung und Ökonomische Analyse B.1, Europäische Kommission, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung und Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel (v.l.n.r.) ©Vivian Hertz

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FOTOS „Friends of EUSALP –Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“

Als Antwort auf die im Alpenraum aufgrund seiner besonderen geographischen und natürlichen Gegebenheiten auftauchenden Herausforderungen bietet die europäische Alpenstrategie (EUSALP) die Möglichkeit, diese in enger Zusammenarbeit mit anderen Staaten und Regionen des Alpenraumes anzugehen und so den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kern Europas zu stärken. Zum 1. Januar 2017 hat Bayern den Vorsitz über die EUSALP übernommen. Allerdings setzt der Erfolg der makroregionalen Strategien neben dem Engagement aller Beteiligten auch eine angemessene Finanzausstattung für die Projektarbeit voraus. EU-Gelder können aber bislang nicht ausreichend erschlossen werden. Ziel der Veranstaltung „Friends of EUSALP – Einbettung der makroregionalen Strategien in den EU-Rechtsrahmen nach 2020“ am 10.05.2017 war es, im Kontext der aktuellen Diskussion über die Zukunft der EU-Regionalpolitik die bayerischen Positionen vorzustellen und mit der Europaparlamentariergruppe „Friends of EUSALP“ und anderen Vertretern der EU-Institutionen zu diskutieren.

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    Dr. Franz Rieger, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten im Bayerischen Landtag, Herbert Dorfmann, MdEP, Mitbegründer der „Friends of EUSALP“-Gruppe im Europäischen Parlament, Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union, Dr. Peter Eggensberger, Nationaler Co-Koordinator für EUSALP, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Hendrik Kafsack, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Moray Gilland, Leiter des Referats für Politikentwicklung und Ökonomische Analyse B.1, Europäische Kommission, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung und Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel (v.l.n.r.) ©Vivian Hertz
    Dr. Franz Rieger, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten im Bayerischen Landtag, Herbert Dorfmann, MdEP, Mitbegründer der „Friends of EUSALP“-Gruppe im Europäischen Parlament, Barbara Schretter, Leiterin der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union, Dr. Peter Eggensberger, Nationaler Co-Koordinator für EUSALP, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Hendrik Kafsack, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Moray Gilland, Leiter des Referats für Politikentwicklung und Ökonomische Analyse B.1, Europäische Kommission, GD Regionalpolitik und Stadtentwicklung und Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel (v.l.n.r.) ©Vivian Hertz
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    Interessierte Gäste konnten sich vor Beginn der Veranstaltung mit Informationen rund um die EUSALP Strategien ausstatten ©Vivian Hertz
    Interessierte Gäste konnten sich vor Beginn der Veranstaltung mit Informationen rund um die EUSALP Strategien ausstatten ©Vivian Hertz
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    Dr. Franz Rieger, MdL und Dr. Peter Eggensberger im Gespräch ©Vivian Hertz
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    Die Leiterin der Bayerischen Vertretung Barbara Schretter freut sich, dass sie bei einem Grenzübergang im Alpenraum statt ihren Reisepass vorzuzeigen nur noch eine digitale Benachrichtigung über die Grenzüberschreitung erhält ©Vivian Hertz
    Die Leiterin der Bayerischen Vertretung Barbara Schretter freut sich, dass sie bei einem Grenzübergang im Alpenraum statt ihren Reisepass vorzuzeigen nur noch eine digitale Benachrichtigung über die Grenzüberschreitung erhält ©Vivian Hertz
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    Der Jules Bordet Saal ist gefüllt mit Interessenten aus verschiedenen Ländern und Institutionen ©Vivian Hertz
    Der Jules Bordet Saal ist gefüllt mit Interessenten aus verschiedenen Ländern und Institutionen ©Vivian Hertz
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    Mercedes Bresso, MdEP fordert eine höhere Flexibilität und einen verbesserten Nutzungszugang von Förderprogrammen ©Vivian Hertz
    Mercedes Bresso, MdEP fordert eine höhere Flexibilität und einen verbesserten Nutzungszugang von Förderprogrammen ©Vivian Hertz
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    Barbara Schretter, Herbert Dorfmann, MdEP und Dr. Franz Rieger, MdL verfolgen gespannt die Podiumsdiskussion ©Vivian Hertz
    Barbara Schretter, Herbert Dorfmann, MdEP und Dr. Franz Rieger, MdL verfolgen gespannt die Podiumsdiskussion ©Vivian Hertz
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    Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel, begrüßte die Überlegungen der Europäischen Kommission für eine interregionale Investitionsplattform, die alle Regionen zusammenführt und eine Kooperation erleichtert ©Vivian Hertz
    Nicolas Lété, Leiter der Delegation der Region Auvergne/Rhône-Alpes in Brüssel, begrüßte die Überlegungen der Europäischen Kommission für eine interregionale Investitionsplattform, die alle Regionen zusammenführt und eine Kooperation erleichtert ©Vivian Hertz
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