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Pressemitteilungen

Europaministerin Dr. Beate Merk und Valéry Pécresse, Präsidentin der Hauptstadtregion Île-de-France fordern EU-Struktur- und Investitionsförderung auch nach 2020

11. Oktober 2017

Europaministerin Dr. Beate Merk und Valéry Pécresse, Präsidentin der den Ballungsraum Paris umfassende Region Île-de-France, haben sich bei ihrem heutigen Treffen in Paris gemeinsam für einen Erhalt der EU-Struktur- und Investitionsförderung auch nach 2020 stark gemacht.

Staatsministerin Dr. Merk: „Bayern und die Region Île-de-France sind Leitregionen, die Innovation und Wachstum beflügeln. Sie setzen starke Impulse für die Wirtschaftsentwicklung in ganz Europa, deshalb müssen sie auch nach 2020 von der künftigen EU-Struktur- und Investitionsförderung profitieren. Wer europäische Leitregionen von der Förderung abkoppelt, der koppelt die Lokomotiven vom gerade wieder an Fahrt gewinnenden europäischen Zug ab. Das kann nicht gut gehen.“

Präsidentin Pécresse: „Île-de-France und Bayern sind wohlhabende und innovative Regionen, aber auch dort gibt es starke regionale Unterschiede. Es ist daher unabdingbar, dass beide Regionen weiterhin bei der EU-Struktur- und Investitionsförderung berücksichtigt werden, um ihre Wettbewerbsfähigkeit und soziale Integration stärken zu können.“

Staatsministerin Dr. Merk und Präsidentin Pécresse betonten, dass der Freistaat Bayern und die Region Île-de-France bei diesem wichtigen Thema an einem Strang ziehen. Merk und Pécresse: „Deutschland und Frankreich waren und sind die wichtigsten Antreiber für ein Europa, das allen nutzt. Bayern und  Île-de-France werden bei der EU-Kohäsionspolitik nicht locker lassen und auch für die Zukunft auf eine Förderpolitik zugunsten aller Regionen Europas dringen. Die EU-Kohäsionspolitik ist Ausdruck europäischer Solidarität – die Stärkeren unterstützen die Schwächeren. Sie funktioniert aber nur, wenn auch die starken Regionen eingebunden sind. Europa braucht starke Netzwerke, in denen leistungsfähige und sich noch entwickelnde Regionen zum Nutzen aller eng zusammenarbeiten. Das ist auch der beste Weg, um wieder mehr Menschen für die europäische Idee zu gewinnen. Konkrete und spürbare Ergebnisse für die Menschen vor Ort, weniger Bürokratie und vor allem hohe Wirksamkeit der Förderung – das muss das Ziel sein für die künftige EU-Kohäsionspolitik.“