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Bayerns Integrationsministerin Müller, Vorsitzende IntMK: „Integration nicht Zufall oder gutem Willen überlassen – Zusammenhalt durch Orientierung“ – Integration

14. März 2018

Bayern richtet am 15. und 16. März die 13. Integrationsministerkonferenz (IntMK) der Länder aus. Unter dem Motto ‚Integration – Zusammenhalt durch Orientierung‘ beraten die für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren in Nürnberg über die Voraussetzungen für eine gelingende Integration und die damit einhergehenden Herausforderungen. Die Vorsitzende der diesjährigen IntMK, Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller betont, wie wichtig die anstehenden Gespräche zwischen den Ländern zum Thema Integration sind: „Integration ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Von ihrem Gelingen hängt der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ab. Wir wollen deshalb Integration gemeinsam gestalten und nicht dem Zufall oder dem guten Willen überlassen. Das eint uns über alle Landesgrenzen hinweg.“

Auf der morgen beginnenden Konferenz beraten und beschließen die Bundesländer über grundsätzliche und länderübergreifende Angelegenheiten der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Als Schwerpunkte werden in diesem Jahr die Themen Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen, Finanzielle Unterstützung des Bundes, Integration in Ausbildung und in den Arbeitsmarkt sowie Fragen rund um die gesetzliche Regelung der Zuwanderung behandelt.

Das Motto ‚Integration – Zusammenhalt durch Orientierung‘ ist vom Gastgeberland Bayern bewusst gewählt worden. „Wir sind davon überzeugt, dass Integration nur gelingen kann, wenn neben den Grundpfeilern – Sprache, Arbeit und eigenfinanzierter Wohnraum – die zentralen Wertentscheidungen unseres Grundgesetzes Grundlage und Richtung für die Integration darstellen“, erklärte Müller. Einen besonderen Fokus legt Bayern auch auf die Integration von Frauen. Mit einem eigenen Antrag soll ihr Stellenwert und ihre Bedeutung betont werden. Sind Frauen mit Migrationshintergrund gut integriert, kommt dies auch der Integration ihrer Familien zugute. Ferner schlägt das Vorsitzland vor, dass sich die Integrationsministerkonferenz klar gegen religiös begründeten Extremismus ausspricht. Denn integrationsfeindliche Ideologie stellen die Grundfesten unserer Gesellschaft in Frage.

„Wir werden die Konferenz nutzen, um gemeinsam mit den anderen Ländern eine zielführende und verantwortungsvolle Integrationspolitik in Deutschland voranzubringen. Nur so werden wir dem berechtigten Anspruch unserer Bürgerinnen und Bürger an uns gerecht“, so die Ministerin abschließend.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers